Regensburg: Geiselnahme in Bank - Opfer stirbt nach Messerattacke - SEK nimmt Täter fest
Audioplayer wird geladen Anzeige Ein Mann ist nach einem Messerangriff in einer Bankfiliale in Regensburg gestorben. Das teilte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Angriff in der Bank ereignete sich um 14.50 Uhr, wie ein Sprecher der Polizei der Stadt Regensburg bei WELT TV sagte. Anzeige Der Täter verschanzte sich über mehrere Stunden. Das SEK rückte wenig später an. Fotos von vor Ort zeigten, wie sich Spezialkräfte dem Gebäude in Kettenhemden und mit langen Schlagstöcken näherten. Um kurz vor 18 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Messerangreifer festnehmen. Anzeige Die Polizei ging zum Einsatzbeginn davon aus, dass neben dem Täter noch weitere Personen in dem Gebäude waren. Zwei Personen wurden später von Spezialkräften in Sicherheit gebracht. Auf X teilte die Polizei Oberpfalz mit: „Wir sind in Regensburg (...) mit zahlreichen Kräften vor Ort. Bitte meidet den Bereich und haltet Anfahrtswege frei.“ Auch ein Hubschrauber kreist über dem großräumig abgesperrten Bereich. Lesen Sie auch In einem weiteren Tweet teilte die Polizei mit, dass es sich um einen männlichen Einzeltäter handelt. Nachdem die Einsatzkräfte zunächst nur Blickkontakt zu dem Opfer hatten, konnte es später von Rettungskräften erstversorgt werden. Der Mann sei in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es zunächst vonseiten der Polizei. Wenig später teilte die Polizei mit, dass das Opfer gestorben sei. Was das Motiv des Geiselnehmers ist, ist völlig offen. Es wurden keine Forderungen gestellt, sagte die Polizeisprecherin der dpa. Ermittelt werde nun wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls, sagte die Polizeisprecherin. Die Bank in der Stromerstraße in Regensburg befindet sich im Erdgeschoss eines großen Gebäudekomplexes; in den Stockwerken darüber sind Wohnungen. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert. rct