DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,14 % 68.811,64 Pkt 02:38:50 Gold +1,54 % 4.447,90 USD 02:43:48 Silber +0,68 % 65,43 USD 02:43:52 Brent +0,02 % 88,54 USD 02:42:37 WTI -0,30 % 82,15 USD 02:43:51 Bitcoin -0,03 % 62.810,02 USD 02:53:52 EUR/USD +0,41 % 1,15820 USD 02:53:53 EUR/GBP -0,07 % 0,85430 GBP 02:53:52 EUR/CHF +0,13 % 0,94020 CHF 02:53:53 EUR/JPY +0,15 % 184,161 JPY 02:53:53

Regierungsbildung in Thüringen: Wagenknecht will mit Höcke reden

Nation

Vor einigen Tagen machte Thüringens AfD-Chef Björn Höcke Sarah Wagenknecht das Angebot, sie in dem Bundesland zur Ministerpräsidentin zu machen. Jetzt fordert die BSW-Chefin ein direktes Streitgespräch. Nach dem Angebot von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, ihr dort zum Amt der Ministerpräsidentin zu verhelfen, hat BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht Höcke erneut zu einem direkten öffentlichen Streitgespräch aufgefordert. In einer am Sonntagabend im Onlinedienst X veröffentlichten Videobotschaft sagte Wagenknecht, sie habe Höcke bereits vor Tagen ein "sehr einfaches Angebot" gemacht: "Sie und ich live, neutraler Moderator, keine vorbereiteten Reden". Wagenknecht fordert Höcke zu Gespräch über neue Regierung in Thüringen auf "Wir sollten reden über meinen Vorschlag eines überparteilichen Ministerpräsidenten, den Sie ja inzwischen auch gut finden", forderte die BSW-Gründerin Höcke auf. Schließlich brauche Thüringen "einen neuen Regierungschef, der glaubwürdig ist und den Brandmauer-Irrsinn beendet". Um dies zu besprechen, solle der Thüringer AfD-Chef sich "ein Herz" fassen. "Gerade Sie, der Sie so viel Wert auf Männlichkeit legen, wollen doch sicher nicht als Feigling dastehen", schloss Wagenknecht ihre Videobotschaft. Höcke hatte sich am Donnerstag in den BSW-internen Streit in Thüringen eingeschaltet: Wagenknecht solle sich mit Hilfe der AfD zur Ministerpräsidentin des Bundeslandes wählen lassen, forderte der AfD-Landeschef. "Meine Fraktion und ich sind bereit, Ihnen dafür den Weg freizumachen", erklärte Höcke in Erfurt. "Lassen Sie uns politische Geschichte schreiben und die Brandmauer in Thüringen gemeinsam einreißen. Nicht irgendwann nach der Wahl in Sachsen-Anhalt, sondern genau jetzt." Empfehlungen der Redaktion Regierungsflieger strandet auf Insel im Indischen Ozean Alleinerziehende sollen mehr arbeiten: Merz gerät in die Kritik "Gefährlichster Mann Deutschlands"? - "Spiegel" verteidigt Cover mit Siegmund Ministerpräsident Voigt führt in Thüringen Minderheitsregierung In Thüringen regiert die CDU von Ministerpräsident Mario Voigt seit der Landtagswahl 2024 gemeinsam mit SPD und BSW in einer Dreierkoalition, jedoch ohne absolute Mehrheit, weshalb sie im Landtag mit der Linken zusammenarbeitet. Die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD um Höcke ist stärkste Fraktion. Die thüringische Landes-BSW liegt mit Wagenknecht und dem Bundes-BSW über Kreuz, weil der Landesverband gegen den Willen der Bundesspitze in Voigts Koalition eingetreten war. Mit Blick auf diese Umstände hatte Wagenknecht Höckes Angebot am Donnerstag als "weder ehrlich noch seriös" kritisiert. (afd/bearbeitet von mt)

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