DAX +1,40 % 25.970,05 Pkt 14:10:52 MDAX +0,68 % 32.437,06 Pkt 14:10:52 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.408,50 Pkt 14:10:45 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold +0,12 % 4.112,00 USD 14:15:51 Silber +0,41 % 58,03 USD 14:15:30 Brent -5,70 % 82,92 USD 14:15:49 WTI -6,77 % 78,94 USD 14:15:51 Bitcoin -1,48 % 62.545,01 USD 14:25:48 EUR/USD +0,09 % 1,15340 USD 14:24:54 EUR/GBP +0,04 % 0,85630 GBP 14:25:52 EUR/CHF +0,38 % 0,93220 CHF 14:25:52 EUR/JPY -2,13 % 180,655 JPY 14:25:51

Reicht es zum Aufstieg?

Technologie

Das letzte Testspiel des FC St. Pauli steht in den Büchern, auch bei der Konkurrenz geht es jetzt nur noch um den letzten Feinschliff bevor die Zweitliga-Saison am kommenden Freitag vom VfL Bochum und Hertha BSC eingeleitet wird. Je näher die Saison rückt, desto detaillierter lassen sich auch Prognosen erstellen. Die MOPO hat mithilfe der Künstlichen Intelligenz basierend auf einer umfangreichen Datenanalyse eine ausführliche Saison-Prognose erstellen lassen, die die Anhänger des Kiezklubs nicht zwingend erfreuen dürfte. Die erste kleine Überraschung: Die Wahrscheinlichkeit auf die Meisterschaft des VfL Wolfsburg liegt „nur“ bei 50 Prozent. Trotzdem landen die „Wölfe“ in der Prognose mit 70 Punkten und 68 erwarteten Toren souverän an der Spitze. Mehr Punkte konnte in der 2. Liga zuletzt der SC Freiburg in der Saison 2015/16 ergattern (72). „Wolfsburg dürfte als stärkstes Team mit den meisten Toren dominieren und die meisten Punkte holen“, ist sich die KI sicher. KI prognostiziert: St. Pauli steigt nicht auf Anzeige Auf Rang zwei landet, trotz einer eher schleppenden Transferphase, Hertha BSC. Mit 65 Punkten werden sich die Hauptstädter demnach wieder ins Oberhaus spielen. Die Begründung liegt unter anderem in der letzten Saison, in der die Hertha schlechter abschnitt, als es möglich gewesen wäre. Demnach erzielte das Team von Trainer Stefan Leitl in der vergangenen Saison 47 Tore bei einem xG-Wert von 53,1. Die Wahrscheinlichkeit auf einen direkten Aufstieg liegt bei 25 Prozent, genauso hoch schätzt die KI auch die Chance auf Platz drei ein. In der Relegation wird derweil kein Absteiger spielen, sondern Hannover 96, die mit 63 Punkten nur knapp am direkten Aufstieg scheitern. Die Begründung liegt erneut in den Statistiken der vergangenen Saison, in der Hannover die zweitmeisten Tore schoss (60) und trotzdem stark unter seinen Möglichkeiten blieb (69,5 xG). Zudem schätzt die KI die Qualitäten von Trainer Christian Titz im schnellen und ballbesitzorientierten System als wichtigen Faktor ein. Anzeige Abgänge und der Trainerwechsel treffen St. Pauli härter Erst auf den Rängen vier und fünf folgen dann die beiden Absteiger. Mit 60 Punkten wird Heidenheim demnach nur knapp am Aufstieg scheitern, St. Pauli folgt mit 58 Punkten auf Platz fünf. Durch Verletzungen und Abgänge (als Beispiele werden Karol Mets, Manolis Saliakas und Mathias Pereira Lage genannt) sei der Kiezklub in der „Defensiv- und Offensivstruktur erheblich geschwächt“. Anzeige „Das Potenzial für einen Aufstieg ist wegen der hohen Kaderqualität zwar gegeben, die Ausfälle und der harte Konkurrenzkampf bremsen die Ambitionen“, begründet die KI. Zudem seien „Trainererscheinungen“ und das Fehlen von Stammspielern der letzten Saison bei St. Pauli ein schwerwiegendes Problem. Dennoch wird das Team von Coach Marcel Rapp als gefestigtes Team im oberen Mittelfeld eingeschätzt. Die Wahrscheinlichkeit auf einen direkten Aufstieg liegt nur bei fünf Prozent, die Relegation kann mit 15 Prozent schon eher ins Visier genommen werden. Immerhin der Abstieg ist für die KI mit null Prozent ausgeschlossen. Mit Platz fünf würde das vereinsintern ausgerufene Ziel der Top 25 in Deutschland zumindest erreicht werden. Hinter St. Pauli klafft mit sechs Punkten Abstand die größte Lücke der Tabelle. Erst dann folgen der SV Darmstadt (52 Punkte), der 1. FC Kaiserslautern (50 Punkte) und der 1. FC Nürnberg (48 Punkte). So sieht die KI-Tabelle der Zweiten Bundesliga aus Im Tabellenkeller haben der FC Energie Cottbus (fünf Prozent), der VfL Osnabrück rund um Ex-St. Pauli-Coach Timo Schultz (zehn Prozent) und die SpVgg Greuther Fürth (30 Prozent) die schlechtesten Chancen auf den Klassenerhalt. Damit würden beide Drittliga-Aufsteiger sofort wieder absteigen, was besonders durch die schwache Kaderqualität und den geringen Transferetat begründet wird. Fürth müsste erneut in der Relegation ran – wie schon in der abgelaufenen Saison, wobei das laut KI gemessen an den Statistiken schon eine „Überperformance“ gewesen sei. Entsprechend wäre laut der KI der Klassenerhalt eines Aufsteigers die „größte Sensation“. Ein möglicher Aufstieg von Hertha oder Hannover wäre eine „positive Überraschung“, ein Nichtaufstieg von Wolfsburg „ein echter Schock“. Gleichzeitig verweist die KI auf Faktoren wie Verletzungspech, Wintertransfers und Trainerwechsel, die jeweils erhebliche Änderungen hervorrufen könnten.

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