DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,57 % 65.724,25 Pkt 04:35:03 Gold -0,19 % 4.409,50 USD 04:45:14 Silber -4,59 % 63,09 USD 04:44:43 Brent +0,79 % 91,59 USD 04:45:06 WTI +0,25 % 84,71 USD 04:45:11 Bitcoin -0,60 % 64.293,08 USD 04:55:14 EUR/USD +0,02 % 1,15850 USD 04:54:57 EUR/GBP +0,07 % 0,85540 GBP 04:55:16 EUR/CHF +0,11 % 0,93990 CHF 04:55:16 EUR/JPY +0,02 % 184,561 JPY 04:55:16

Reichweite: Stromer fahren mit derselben Energiemenge mehr als dreimal so weit wie Verbrenner

Wirtschaft

Elektroautos haben bei gleicher Energiezufuhr im Schnitt eine mehr als dreimal so hohe Reichweite wie Verbrenner. Wie Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, kamen Privatfahrzeuge im Elektrobetrieb im Jahr 2024 mit einer Kilowattstunde Energie in Form von Strom rund 4,5 Kilometer weit. Autos, die mit Benzin, Diesel oder Gas fuhren, schafften mit derselben Energiemenge – enthalten im Kraftstoff – dagegen nur 1,4 Kilometer. Der Effizienzvorteil der E-Mobilität kommt unter anderem daher, dass ein Elektromotor einen höheren Anteil der zugeführten Energie in Bewegung umsetzt als ein Verbrennungsmotor. Bei diesem verpufft mehr Energie in Form von Wärme. Diesel liegt vorn Die Daten decken sich in etwa mit einer früheren Einschätzung des Bundesumweltministeriums. Der Behörde zufolge ist ein Elektroauto etwa dreimal so effizient wie ein Wagen mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor. Bezieht man die Herstellung der Elektrizität mit ein, schmälert das den Vorsprung des E-Autos: Ein gutes Drittel des Stroms im deutschen Gesamtmix wird noch aus Kohle und Gas gewonnen. Bei der Erzeugung in Kraftwerken kommt es ebenfalls zu Energieverlusten. Ihr volles Energiesparpotenzial schöpfen E-Autos erst aus, wenn sie vollständig mit Ökostrom geladen werden. Der gesamte Verkehr verbrauchte rund 593 Terawattstunden an Energie und produzierte CO₂-Emissionen in Höhe von 155 Millionen Tonnen. Von 2010 bis 2019 war der Energieverbrauch um 6,7 Prozent gestiegen, seit 2021 stagniert er weitgehend. Auch der Verbrauch an fossilen Energien war im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend konstant. Bei den Antriebsarten dominieren laut den Statistikern weiterhin fossile Energien. Diesel kam einschließlich Biodiesel-Beimischung auf 60,8 Prozent des Verbrauchs, Benzin und Bioethanol auf 37,2 Prozent. Strom und Gaskraftstoffe machten jeweils 1,0 Prozent aus. Wegen der besseren Effizienz von E-Motoren genügte der verbrauchte Strom aber, um etwa 3,7 Prozent der Fahrleistung abzudecken, gewerbliche Fahrzeuge einbezogen. Insgesamt fuhren Autos in Deutschland 696 Milliarden Kilometer. Das sei der dritthöchste je gemessene Wert, teilte das Beratungsunternehmen EY mit. Einschließlich der Plug-in-Hybride lag der Marktanteil von Neuwagen mit Stecker bei rund 39 Prozent. »Fast vier von zehn Neuwagen fahren also ganz oder teilweise elektrisch.«

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