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Rekord beim Spritpreis: Super E10 so teuer wie nie - wann Tanken lohnt

Wirtschaft

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München – Nach dem Wiederaufflammen des Irankriegs hat der Preis für Superbenzin der Sorte E10 einen Höchststand erreicht. Der Preis für 1 Liter stieg am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt auf 2,215 Euro und übertraf damit den bisherigen Rekord von 2,203 Euro aus dem März 2022, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte.

Für Autofahrer wird der Tankstopp damit richtig teuer: Eine 50-Liter-Füllung E10 kostet beim aktuellen Durchschnittspreis 110,75 Euro. Allerdings handelt es sich um einen nominellen Rekord. Inflationsbereinigt war Benzin in der Vergangenheit bereits teurer, etwa im Jahr 2012.

Irankrieg treibt den Ölpreis hoch

Ein wichtiger Grund für den jüngsten Preisschub ist die erneute Eskalation im Iran krieg. Nachdem die USA ihre Angriffe auf den Iran wieder aufgenommen hatten und Teheran mit Gegenangriffen reagierte, zogen auch die Roh ölpreise wieder deutlich an. Zusätzlich verteuert das Niedrigwasser am Rhein den Transport von Kraftstoffen. E10 ist die günstigste gängige Benzinsorte in Deutschland und kostet normalerweise 5 bis 6 Cent weniger als Super E5.

Kommt jetzt der Tankrabatt zurück?

Rufe nach einer Entlastung der Autofahrer dürften mit dem neuen Rekord wieder lauter werden. Von Anfang Mai bis Ende Juni galt bereits ein Tankrabatt von 16,7 Cent pro Liter. Nach Schätzung des Finanzministeriums kostete die Maßnahme den Bund rund 1,6 Milliarden Euro. Eine Neuauflage lehnt die Bundesregierung bislang ab. Die hohen Energiepreise schlagen inzwischen auch wieder stärker auf die allgemeine Teuerung durch. Die Inflationsrate stieg im August auf 2,9 Prozent.

So tanken Autofahrer jetzt am günstigsten

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