DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Rekord-Patchday von Microsoft schließt über 600 Schwachstellen in Windows

Allgemein

Zwei dieser Schwachstellen sollen bereits aktiv missbraucht worden sein: zum einen eine Lücke in Active Directory Federation Services (AD FS), zum anderen eine in lokal betriebenen SharePoint-Servern. Die AD-FS-Schwachstelle CVE-2026-56155 erlaubte eine Rechteausweitung, durch die ein bereits autorisierter Angreifer lokale Administratorrechte erlangen konnte. AD FS kommt vor allem in Unternehmen zum Einsatz, um Anmeldungen und Zugriffe über unterschiedliche Dienste hinweg zu steuern. Dadurch war nicht nur ein einzelner Rechner potenziell betroffen, sondern unter Umständen die gesamte Unternehmensumgebung. Ebenfalls kritisch ist die entdeckte Sicherheitslücke in SharePoint Server, die Microsoft selbst allerdings lediglich mit einem mittleren Schweregrad einstuft. In diesem Fall konnte ein Zugriff aus dem Netzwerk heraus ohne vorherige Anmeldung erfolgen. Eine dritte Lücke ist zudem bereits öffentlich bekannt und betrifft einen Teil der BitLocker-Sicherheitsfunktionen. Download: Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software Von den Updates sollen insgesamt 416 allein auf Windows entfallen, 82 auf Microsoft Office und Microsoft Office 2016 sowie 46 auf den Edge-Browser. Hinzu kommen immerhin fünf Sicherheitsprobleme bei Microsoft Exchange Server. Dass die Zahl der entdeckten Schwachstellen so deutlich gestiegen ist, führt Microsoft auf den verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz zurück, wie Windows-Chef Pavan Davuluri zu Beginn der Woche offiziell in einem Blog-Eintrag erklärte. Der Konzern setzt demnach mit MDASH auf ein System, das mehr als 100 spezialisierte KI-Agenten bei der Suche nach Fehlern und deren Überprüfung koordiniert. Künftig möchte Microsoft diese Vorgehensweise breiter auf Windows, Treiberpfade und angrenzende Dienste ausdehnen, um die eigene Software weiter zu verbessern. Eine größere Zahl entdeckter Schwachstellen heißt somit nicht automatisch, dass Produkte von Microsoft unsicherer geworden sind. Für den Konzern handelt es sich dennoch um einen der umfangreichsten Patchdays.

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