DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Rentenlücke in zehn Minuten berechnen - so geht‘s mit dem Handy

Technologie

Startseite Wirtschaft Rentenlücke in zehn Minuten berechnen – so geht‘s mit dem Handy Von: Giuliana Gospodarek Uns auf Google folgen Vorsorge klingt kompliziert. Ist sie nicht. Wer zehn Minuten und ein Smartphone hat, kann die eigene Rentenlücke berechnen, inklusive Inflation und Steuern. Keine Beratung nötig. Das Thema Altersvorsorge wird oft aufgeschoben, weil es sich kompliziert anfühlt. Zahlen, Fachbegriffe, Unsicherheiten. Wo fängt man überhaupt an? Content-Partnerschaft: Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista entstanden. Fortunalista ist eine Plattform für Finanzbildung, die Frauen dabei unterstützt, ihre Finanzen selbstbestimmt zu gestalten. Mit einem klaren Verständnis für die Herausforderungen rund um Geld zeigt Fortunalista, wie Frauen mit dem Investment Code ihren Weg in die finanzielle Unabhängigkeit finden. Die Antwort: beim Smartphone. „Für einen ersten Blick reicht das Smartphone“, sagt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista. „Wir können damit sogar Inflation und Steuern grob berücksichtigen und sehen schwarz auf weiß, wo wir stehen.“ Klarheit ist keine Frage teurer Beratung. Es ist eine Frage von zehn Minuten. Wer die eigene Zahl kennt, verschätzt sich nicht mehr nach unten. Was gebraucht wird Bevor es losgeht, drei Dinge bereithalten: Das Smartphone oder ein Taschenrechner Die jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung, falls vorhanden Das aktuelle monatliche Nettogehalt Wer keine Renteninformation zur Hand hat, arbeitet mit einer Schätzung. Das reicht für den ersten Überblick vollkommen aus. Schritt 1: Den monatlichen Bedarf im Alter schätzen Die erste Zahl ist die persönlichste: Wie viel Geld wird monatlich gebraucht, um im Alter den eigenen Lebensstandard zu halten? Eine bewährte Faustregel: 70 bis 80 Prozent des aktuellen Nettogehalts. Manche Kosten fallen weg, zum Beispiel Fahrtkosten zur Arbeit. Andere steigen, zum Beispiel Gesundheitsausgaben. Rechnung auf dem Smartphone: Nettogehalt mal 0,75 gleich ungefährer Bedarf im Alter. Beispiel: 2.800 Euro Netto mal 0,75 gleich 2.100 Euro monatlicher Bedarf. Eigener Bedarf: _______ Euro Schritt 2: Die voraussichtliche gesetzliche Rente ermitteln Wer eine Renteninformation hat, findet dort die voraussichtliche monatliche Rente. Diese Zahl ist ein Bruttowert. Wer keine Renteninformation hat, schätzt: Die gesetzliche Rente ersetzt aktuell rund 48 Prozent des letzten Nettogehalts. Rechnung auf dem Smartphone: Nettogehalt mal 0,48 gleich ungefähre Bruttorente. Beispiel: 2.800 Euro mal 0,48 gleich 1.344 Euro Bruttorente. Voraussichtliche Bruttorente: _______ Euro Schritt 3: Abzüge berücksichtigen Der Rentenbescheid zeigt einen Bruttobetrag. Was tatsächlich ankommt, ist weniger. Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Steuern machen rund 15 bis 20 Prozent aus. Rechnung auf dem Smartphone: Bruttorente mal 0,82 gleich ungefähre Nettorente. Beispiel: 1.344 Euro mal 0,82 gleich 1.102 Euro Nettorente. Voraussichtliche Nettorente: _______ Euro Schritt 4: Inflation berücksichtigen Hier kommt der Teil, den die meisten überspringen und der den größten Unterschied macht. Was 1.100 Euro heute kaufen kann, kauft in 25 Jahren deutlich weniger. Bei einer durchschnittlichen Inflation von 2,5 Prozent pro Jahr halbiert sich die Kaufkraft in rund 28 Jahren. Um die Nettorente in heutiger Kaufkraft auszudrücken, wird sie mit einem Inflationsfaktor angepasst. Für 20 Jahre bis zur Rente gilt grob: die Nettorente mal 0,61 ergibt die Kaufkraft in heutigen Preisen. Für 30 Jahre: mal 0,47. Rechnung auf dem Smartphone: Nettorente mal 0,61 gleich reale Kaufkraft in 20 Jahren. Beispiel: 1.102 Euro mal 0,61 gleich rund 672 Euro reale Kaufkraft in heutigen Preisen. Reale Rente in heutiger Kaufkraft: _______ Euro Schritt 5: Die Rentenlücke berechnen Jetzt kommt die entscheidende Zahl. Rechnung auf dem Smartphone: Monatlicher Bedarf minus reale Nettorente gleich Rentenlücke. Beispiel: 2.100 Euro minus 672 Euro gleich 1.428 Euro monatliche Rentenlücke. Das ist die Summe, die privat aufgebaut werden muss, um im Alter den gewünschten Lebensstandard zu halten. Eigene Rentenlücke: _______ Euro pro Monat Was diese Zahl bedeutet Eine monatliche Rentenlücke von 1.428 Euro über 20 Jahre Rentenbezug entspricht rund 342.000 Euro Gesamtbedarf. Das ist keine Zahl, die Angst machen soll. Es ist eine Zahl, die Orientierung gibt. Wer sie kennt, weiß, worauf hingearbeitet wird. Wer sie nicht kennt, unterschätzt den Bedarf fast immer. „Wer die eigene Zahl kennt, verschätzt sich nicht mehr nach unten“, betont Margarethe Honisch. „Und wer nicht mehr unterschätzt, fängt an zu handeln.“ Was als nächstes zu tun ist Die Rentenlücke ist bekannt. Was jetzt kommt, ist der erste konkrete Schritt. Ein ETF-Sparplan, der monatlich automatisch investiert, ist das zugänglichste Instrument, um die Lücke Schritt für Schritt zu schließen. Was dabei zählt, ist nicht die Höhe des ersten Betrags. Es ist der Beginn. 150 Euro monatlich bei 7 Prozent Rendite über 25 Jahre: rund 121.000 Euro Endkapital. Eingezahlt wurden 45.000 Euro. Den Rest hat der Zinseszins erledigt. Wer heute anfängt, gibt dem Zinseszins die Zeit, die er braucht. Content-Partnerschaft: Zweistündiger Online-Workshop zur Altersvorsorge für Frauen Im kostenlosen Live-Workshop rechnen Frauen ihre persönliche Rentenlücke direkt selbst aus, nur mit dem Handy und inklusive Inflation und Steuern. SPIEGEL-Bestsellerautorin Margarethe Honisch erklärt verständlich, was die Rentenreform konkret bedeutet und wie sich die Lücke Schritt für Schritt schließen lässt, in jeder Lebensphase und schon ab kleinen Beträgen. Kostenlos · Live · Für Einsteigerinnen. Anmeldung und Termine unter finanzen.fortunalista.de/kostenloser-renten-workshop-2026. Fazit Zehn Minuten. Ein Smartphone. Fünf Rechnungen. Das reicht für den wichtigsten ersten Blick auf die eigene Altersvorsorgesituation.

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