DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,04 % 4.098,60 USD 22:59:54 Silber -1,77 % 57,78 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +3,84 % 86,80 USD 22:59:59 Bitcoin +0,11 % 62.890,08 USD 03:19:44 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

Rentenreform: Auch Brandenburgs CDU kritisiert Rentenpläne der Bundesregierung

Nation

Die Pläne zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren stoßen auch in der Brandenburger CDU auf Kritik. Der stellvertretende CDU-Fraktionschef Frank Bommert stellte sich hinter die Ablehnung der Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer. »Die Rente sollte wieder an die Lebensleistung angepasst werden«, sagte Bommert der Nachrichtenagentur dpa. Die Rentenkommission hatte empfohlen, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Sie ist als »Rente mit 63« bekannt, auch wenn der vorzeitige Renteneintritt inzwischen erst ab 64,5 Jahren möglich ist. Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) hatten angekündigt, alle Empfehlungen der Expertenkommission vollständig umzusetzen. Sachsens Ministerpräsident sieht »wenig Verständnis für den Osten« Die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (alle CDU) stellten sich bereits gegen die Abschaffung. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer drohte damit, die Renten- und Pflegereform im Bundesrat zu blockieren. »Ich sehe wenig Verständnis für den Osten in der aktuellen Bundesregierung«, sagte Kretschmer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Auch Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) sprach sich gegen die Pläne aus: »Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter auch finanziell abgesichert sein«, sagte Woidke. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte sich bereits im Juni entsprechend kritisch geäußert.

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