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Krieg: Pentagon könnte Billionen

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 23.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Eskalation in Nahost Pentagon könnte Billionen-Budget bekommen – Huthis melden Attacken auf Öltanker Das US-Repräsentantenhaus billigt drastisch steigende Militärausgaben. Die proiranische Huthi-Miliz will im Roten Meer zwei saudi-arabische Öltanker angegriffen haben. Und: »Auge um Auge« – Iran droht den USA. 23.07.2026, 08.19 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Die USA haben die zwölfte Nacht in Folge Ziele in Iran angegriffen: Die neuen Attacken hätten um 17.30 Uhr US-Ostküstenzeit (1 Uhr Ortszeit in Iran) begonnen, erklärte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom. Ziel sei es, die Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen, Handelsschiffe und zivile Seeleute zu bedrohen. Fünf Stunden später meldete Centcom, der Angriff sei beendet worden. Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bei einer Veranstaltung in Marietta im US-Bundesstaat Georgia betont, dass Iran aus seiner Sicht noch nicht bereit für einen Deal sei. Immer wenn Teheran einen Kompromiss schließe, wollten sie ihn danach wieder ändern, kritisierte Trump. »Sie sind noch nicht bereit. Sie werden aber sehr bald bereit sein«, sagte er – was sich als indirekte Drohung interpretieren lässt. US-Repräsentantenhaus billigt Rekordsumme fürs Pentagon Inmitten dieser anhaltenden Angriffe schuf das US-Repräsentantenhaus die Voraussetzungen für drastisch steigende Militärausgaben: Die Parlamentskammer verabschiedete ein Rahmenkonzept für die Verteidigungspolitik im Haushaltsjahr 2027 – das ein um 30 Prozent höheres Budget des Pentagon nach sich ziehen würde. 216 Abgeordnete stimmten dafür und 212 dagegen. In dem Entwurf zum sogenannten National Defense Authorization Act (NDAA) sind für das kommende Haushaltsjahr Verteidigungsindustrie-Programme, Gehälter für Streitkräfte und andere Pentagon-Projekte aufgeführt, die annähernd 1,15 Billionen Dollar (rund 1 Billion Euro) kosten dürften. Im jetzigen Haushaltsjahr, das noch bis Ende September läuft, waren 883 Milliarden US-Dollar (773 Milliarden Euro) per NDAA autorisiert worden. Das Gesetz muss nun noch vom Senat gebilligt werden. Ob es dazu kommt, ist unklar. Drohung mit Angriffen auf iranische Infrastruktur – so reagiert Teheran Bereits am Mittwochmorgen (US-Ostküstenzeit) hatte Trump Iran sehr deutlich gedroht: Die Vereinigten Staaten würden künftig jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk in Iran »bombardieren und zerstören«, wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Straße von Hormus beschießt, schrieb er auf Truth Social . Dabei würden auch Brücken und Kraftwerke in Teheran oder in der Nähe der Hauptstadt ins Visier genommen. Iran kündigte für diesen Fall Vergeltung an: »Unsere Verteidigungsdoktrin ist klar: Auge um Auge«, schrieb Außenminister Abbas Araghchi bei X. »Jede Aggression gegen Iran, einschließlich unserer Infrastruktur, wird eine mächtige und entschiedene Antwort erzwingen.« Wer dazu in welcher Form auch immer beitrage, werde ebenfalls als legitimes Ziel angesehen. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Der iranische Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte bei X , es gehe in diesem Krieg um alles oder nichts. Er drohte zudem: Wenn Iran sein Öl nicht verkaufen könne, werde niemand sonst in der Region sein Öl verkaufen können. Und: Wenn die Sicherheit Irans nicht gewährleistet sei, werde keine Infrastruktur sicher sein. Huthi-Miliz meldet Attacken auf Öltanker Die von Iran ​unterstützte Huthi-Miliz im Jemen griff derweil ⁠⁠eigenen Angaben zufolge zwei saudi-arabische Öltanker an. Die Schiffe mit den ‌Namen »Encelia« und »Layla« ‌hätten eine von der Miliz verhängte Seeblockade verletzt, hieß es ‌zur Begründung. Es seien Raketen, Marschflugkörper und Drohnen eingesetzt worden, berichtete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba . Auf beiden Schiffen brachen demnach Feuer aus. Aus Saudi-Arabien hieß es bisher lediglich, die »Encelia« sei auf ihrer Fahrt im Roten Meer angegriffen worden. Im vorderen Teil des Tankers sei ein Brand ausgebrochen, so die staatliche Nachrichtenagentur SPA. Es gebe keine Verletzten. Etwa zeitgleich mit der Huthi-Mitteilung meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) einen Zwischenfall im Roten Meer: Die Besatzung eines Tankers habe Beschuss gemeldet. Das Schiff sei nach Angaben des Kapitäns von einem unbekannten Geschoss getroffen worden, das ein Feuer ausgelöst habe. Die Besatzung bekämpfe den Brand, es seien keine Verletzten gemeldet worden. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 70 Seemeilen (knapp 130 Kilometer) südwestlich von Al-Schukaik in Saudi-Arabien. Ob die beiden Mitteilungen sich auf denselben Vorfall beziehen, ist unklar. Eine zweite wichtige Wasserstraße der Region rückt ins Zentrum Die Huthis hatten am Montag eine ‌»Blockade« für saudi-arabische Schiffe angekündigt – rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem Nachbarland des Jemen, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Die Huthis kontrollieren im Jemen vor allem den Norden des Landes und weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer. Von hier aus können sie mit ihrem Arsenal aus Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern auch Schiffe in der Meerenge Bab al-Mandab angreifen, die zusammen mit der Straße von Hormus zu den wichtigsten Seewegen weltweit zählt. Wegen der faktischen Blockade der Straße von Hormus im Irankrieg exportiert Saudi-Arabien einen großen Teil seines Öls derzeit über eine Pipeline aus dem Osten zum Hafen Janbu am Roten Meer (mehr dazu hier ). US-Präsident Trump hatte die Huthi-Miliz am Dienstag davor gewarnt, saudi-arabische Häfen zu blockieren. »Falls so etwas passiert, werden wir uns darum kümmern«, sagte er. Der Irankrieg eskaliert wieder – da billigen die USA ein Nuklearabkommen mit Saudi-Arabien. Das Königreich ist der Erzfeind der Ajatollahs und kann jubeln. Israel war zumindest offiziell nicht eingebunden. Wird Saudi-Arabien jetzt Atommacht? aar/dpa/AFP

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