Retro-Hardware: TIME-Magazin zeichnet Analogue 3D als beste Erfindung aus
Das TIME-Magazine zählt den Analogue 3D zu den „Besten Erfindungen 2026“. Die im November 2025 veröffentlichte FPGA-Konsole bildet die Hardware des Nintendo 64 nach, nimmt originale N64-Module auf und kombiniert die Kompatibilität mit klassischer Hardware sowie Zubehör mit modernen Funktionen. Dafür gab es nun eine Auszeichnung.
Hardware-Nachbildung als Schlüssel zum Erfolg
Während Analogue mit dem Super Nt+ und Mega Sg+ bereits zwei weitere Konsolen angekündigt hat, erhält das 3D eine besondere Würdigung. Die nach mehreren Verschiebungen Ende November 2025 endlich ausgelieferte Retro-Konsole fällt damit in den Bewertungszeitraum der jährlichen TIME-Auszeichnung, der vom November des Vorjahres bis zum aktuellen November reicht. Technisch orientiert sich das System am 1996 erschienenen Nintendo 64 und ist für dessen originale Spielmodule konzipiert. Statt wie viele günstigere Retro-Systeme auf klassische Software-basierte Emulation zu setzen, bildet Analogue die Hardware über einen FPGA nach, als Basis kommt dabei ein Intel Cyclone 10GX zum Einsatz.
Gerade dieser Ansatz soll ein wesentlicher Grund für die Auszeichnung sein. Dem weltbekannten Magazin zufolge beschränkt sich Analogue dabei nicht auf die Unterstützung originaler Spiele, sondern legt ebenso großen Wert auf das Zubehör und dessen Kompatibilität. Sowohl originale als auch nachgebaute Controller funktionieren mit dem System, ebenso werden Transfer Pak, Controller Pak und Rumble Pak unterstützt. Die Funktion des ursprünglichen Expansion Pak ist bereits fest integriert. Hinzu kommt die Unterstützung von Flash-Carts, während eine SD-Karte mit 16 GB bereits zum Lieferumfang gehört. Ergänzt wird das ursprüngliche N64-Konzept durch moderne Funktionen. Dafür werden unter anderem die 4K-Bildausgabe, Bluetooth und WLAN sowie Möglichkeiten zur Übertaktung des Prozessors und den regionenunabhängigen Betrieb von Spielen als positive Eigenschaften aufgeführt.
Analogue in illustrer Gesellschaft