DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Revival für "Hahn und Henne"

Nation

Kaffeetassen mit dem "Hahn und Henne"-Dekor sollen in wenigen Tagen wieder in Zell am Harmersbach (Ortenaukreis) erhältlich sein. Verkauft werden sie in zehn Geschäften und Hotels in der Stadt. Produziert werden sie allerdings im Allgäu. Frühere Beschäftigte geben Wissen weiter Das "Hahn und Henne"-Geschirr, das jahrzehntelang in der Zeller Keramik produziert wurde, entsteht jetzt in der Allgäuer Keramik Hans Rebstock GmbH - in Handarbeit. Das Besondere daran: Ehemalige Fachkräfte der Zeller Keramik in den Produktionsstart wurden eingebunden. Die Firma, die 2023 insolvent ging, hatte in besten Zeiten 400 Beschäftigte. Einige wenige durften jetzt nochmal mitmischen. Erika Börsig, die von 1972 an in Zell Tassen und Teller bemalt und mit Vornamen beschrieben hatte, ist heute in Rente. Doch auch sie ließ sich für das Revival noch einmal reaktivieren. "'Hahn und Henne' ist ein Kulturgut von Zell", sagt sie. Um das Comeback zu unterstützen, hat sie deshalb Kolleginnen und Kollegen beim Produktionsstart im Allgäu für einige Tage begleitet und angelernt. "Ich bin froh, dass ich ein Stück weit mitwirken kann, dass es weiterlebt." Verkaufsstart kurz vor der Ferienzeit Im Zuge der Insolvenz hatte sich die Stadt Zell die Markenrechte für "Hahn und Henne" gesichert und den Kontakt zur Allgäuer Keramik hergestellt. Damit habe die Stadt Zell am Harmersbach Verantwortung für ihr historisches Erbe übernommen, so Bürgermeister Günter Pfundstein (parteilos). "Dass das traditionelle Geschirr nun rechtzeitig zu den Sommerferien wieder in Handarbeit produziert wird, ist ein riesiger Gewinn für unserere Stadt, den Tourismus und die gesamte Region." Offizielle Verkaufsstart für die neu aufgelegten Tassen und Teller ist der 24. Juli 2026.

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