Rewe, dm, Rossmann: Schokoladen-Rückruf in 15 Bundesländern - es besteht akute Verletzungsgefahr
Die Fitmart GmbH & Co. KG informiert über den Rückruf des Produkts ESN Designer Protein Bar Dark Chocolate Salted Almond. Betroffen ist die 45-Gramm-Packung mit der Chargennummer L3226505-11 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13. April 2027 (Produktionszeitraum von 12:15 Uhr bis 15:15 Uhr). Darüber informiert aktuell das Portal „Lebensmittelwarnung“.
In einzelnen Riegeln dieser Charge wurde laut Hersteller ein harter, transparenter Kunststofffremdkörper entdeckt. Da sich nicht sicher feststellen lässt, welche Packungen betroffen sind, wird vorsorglich die gesamte Charge zurückgerufen.
Fitmart GmbH ruft Proteinriegel zurück: Diese Charge ist betroffen
Produkt: ESN Designer Protein Bar Dark Chocolate Salted Almond
Inhalt: 45 Gramm
Charge: L3226505-11
Mindesthaltbarkeit: 13.04.2027
Hersteller: Fitmart GmbH & Co. KG
Die Riegel wurden in Deutschland unter anderem bei Rossmann, dm und Rewe verkauft.
Rückruf betrifft insgesamt 15 Bundesländer
Vom Rückruf betroffen sind nach aktuellem Stand Produkte aus 15 Bundesländern, darunter Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein. Lediglich in Hamburg wurden die Riegel laut „Lebensmittelwarnung“ nicht verkauft. Andere Chargen des Riegels sowie weitere ESN-Produkte sind nach Unternehmensangaben nicht betroffen.
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Verbraucher sollten betroffene Riegel nicht essen und auch nicht weitergeben. Für Rückfragen ist der Hersteller per E-Mail an service@esn.com erreichbar. Die Produkte sollten in den jeweiligen Verkaufsstätten zurückgegeben werden, ein Kassenbon ist nicht nötig.
Fremdkörper in Lebensmitteln: Diese Gefahren können drohen
Fremdkörper in Lebensmitteln wie Glassplitter und Plastik- oder Metallteile stellen ernsthafte gesundheitliche Risiken wie Verletzungen oder Erstickungsgefahr dar. Sie können sowohl auf natürliche Weise als auch während der Produktion, des Transports oder der Zubereitung in die Nahrungsmittel gelangen, wie der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands e. V. (BVLK) erklärt.
Betroffene Verbraucher sollten die betroffenen Produkte nicht verzehren, sich auf entsprechenden Portalen informieren und bei Beschwerden ärztliche Hilfe aufsuchen. „Lebensmittelwarnung“ verzeichnete in den ersten zehn Jahren bis Oktober 2021 insgesamt 1.603 Meldungen, wobei Fremdkörper den zweithäufigsten Warngrund darstellten.
Darum sind Fremdkörper oft so schwer zu identifizieren
Solche Verunreinigungen können in fast allen Produktgruppen auftreten und stellen die amtliche Lebensmittelüberwachung vor kontinuierliche Herausforderungen. Die genaue Identifizierung sowie die rechtliche Beurteilung von Art und Herkunft erfordern oft einen erheblichen analytischen Aufwand und viel Erfahrung. Als erster Schritt dient dabei meist eine makroskopische Untersuchung mit einer Lupe oder einem Mikroskop, um die grundlegende Struktur des Fundstücks zu bestimmen.