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Rewe-Rückruf wegen Viren: Ja!-Produkt auf keinen Fall essen

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Rewe-Rückruf wegen Viren: Ja!-Produkt auf keinen Fall essen

Von: Magnus Hoppe

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Rewe ruft ein Tiefkühlprodukt zurück. Wer dieses bereits verzehrt hat, sollte unbedingt auftretende Symptome im Blick behalten.

Dortmund – Ein paar Tiefkühlbeeren für den Smoothie am Morgen oder als Topping auf dem Müsli. Für viele gehört das wohl zur täglichen Routine. Doch von einem Produkt der Eigenmarke „ja!“ sollten Rewe-Kunden besser die Finger lassen. Ein Virenfund sorgt für einen Rückruf.

Rückruf bei Rewe: Deshalb steckt Hepatitis A in der Beerenmischung

Die Firma Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U. mit Sitz im spanischen Paterna hat bei Untersuchungen Hepatitis-A-Viren in einer Charge der ja! Beerenmischung im 750-Gramm-Beutel gefunden. Das Unternehmen habe umgehend reagiert und betroffene Produkte aus dem Verkauf nehmen lassen.

Hepatitis A wird durch ein Virus verursacht, das fäkal-oral übertragen wird – häufig über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zählen gefrorene Früchte, insbesondere Beeren, zu den bekannten Auslösern lebensmittelbedingter Hepatitis-A-Ausbrüche in Deutschland.

Rewe-Rückruf: Liste zeigt Details zu betroffener TK-Beerenmischung

Betroffenes Produkt: ja! Beerenmischung, tiefgefroren

Verpackungsgröße: 750-Gramm-Beutel

GTIN: 4337256908795

Chargencode: L-26085

Mindesthaltbarkeitsdatum: 15. März 2028

Hersteller: Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U., Paterna (Spanien)

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargen und GTINs sind laut Rewe-Mitteilung von dem Rückruf nicht betroffen (eine Liste mit weiteren Rückrufen gibt es bei RUHR24).

Hepatitis A durch tiefgekühlte Rewe-Beeren: Symptome und Risiken

Zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Erkrankung können laut RKI 15 bis 50 Tage vergehen, im Durchschnitt betrage die Inkubationszeit 28 bis 30 Tage. Betroffene könnten sich demnach also noch Wochen nach dem Verzehr mit ersten Beschwerden konfrontiert sehen.

Zu Beginn zeigen sich häufig unspezifische Symptome: Übelkeit, allgemeines Krankheitsgefühl, gelegentlich erhöhte Temperatur. Im weiteren Verlauf kann eine Gelbfärbung von Haut und Augen hinzukommen, begleitet von hellem Stuhl, dunklem Urin und ausgeprägtem Juckreiz, wie das RKI beschreibt. Diese Phase dauert meist einige Tage bis mehrere Wochen. Die meisten Erkrankten erholen sich innerhalb von zwei bis drei Monaten vollständig.

Hepatitis-Fund in TK-Beeren von Rewe: Diese Personen sind besonders gefährdet

Schwerere Verläufe treten laut RKI vor allem bei älteren Menschen und bei Personen mit Vorerkrankungen der Leber auf. Wer das Produkt gegessen hat und Symptome entwickelt, sollte ärztliche Hilfe aufsuchen und den Verdacht auf Hepatitis A ausdrücklich benennen.

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Wichtig für Betroffene ohne bestehenden Immunschutz: Eine Impfung nach Kontakt mit dem Virus ist laut RKI innerhalb von 14 Tagen sinnvoll und kann den Ausbruch der Erkrankung noch verhindern. Wer sich unsicher ist, ob ein Immunschutz besteht, sollte das mit seinem Arzt oder seiner Ärztin klären.

Rewe-Rückruf von Beerenmischung: So erhalten Kunden ihr Geld zurück

Wer die Beerenmischung noch zu Hause hat, sollte sie auf keinen Fall essen und in einer Rewe-Filiale zurückgeben. Dort erhalten Kunden den vollen Kaufpreis zurück, auch ohne Kassenbon.

Bei weiteren Fragen zum Rückruf erreichen Betroffene den Hersteller Eurogroup España unter der E-Mail-Adresse frozen@eurogroupsa.es.

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