Rhein und Main: Niedrigwasser wird für Nathalie Pohl zum Sicherheits-Risiko!
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Eine Challenge mit Risiken! Bis Freitag will Extremschwimmerin Nathalie Pohl von Frankfurt bis nach Köln schwimmen. Insgesamt sollen bei der Challenge rund 200 Kilometer im Main und Rhein zurückgelegt werden. Sie will mit der Challenge darauf aufmerksam machen, wie wichtig das Schwimmenlernen für Kinder ist. Durch Spenden und lokale Events entlang der Strecke soll gemeinsam mit DVAG hilft e.V. Geld für Schwimmprojekte gesammelt werden. Das Event wird live bei BILD.de gestreamt. Pohl zu BILD: „Die größte Herausforderung für mich ist die Länge der Strecke. Dazu kommen der Schiffsverkehr und die Strömung im Rhein.“ Und es gibt aktuell ein weiteres Problem. Im Rhein werden derzeit historische Tiefstände gemessen! Niedrigwasser im Rhein! Laut Coach Joshua Neuloh entstehen dadurch vor allem zwei Risiken. Zum einen gebe es weniger Platz auf dem Rhein durch den niedrigen Wasserstand. Das bedeute erhöhte Vorsicht bei der Abschirmung zur Berufsschifffahrt. Und zum anderen seien weniger Häfen und Stege zugänglich. Das habe längere logistische und rettungstechnische Wege zur Folge. Für Pohl bedeutet der niedrige Wasserstand vor allem weniger Strömung. „Wir werden nicht ganz so schnell vorwärtskommen wie geplant“, sagt sie. Sorgen mache sie sich dennoch nicht: „Da ist genug Wasser da, und das sollte kein Problem werden.“ Problematisch könnte aber die Wasserqualität werden. Bei geringerer Wassertiefe bilden sich unter anderem mehr Algen. „Ich hoffe, dass ich da gesund durchkomme“, sagt Pohl. Generell gibt es zu der Challenge ein großes Sicherheitskonzept. Dazu gehören motorisierte Begleitboote, DLRG mit Strömungsretter und Sanitäter und Restubebojen (aufblasbare Schwimmbojen). Weiter setze man auf gebietskundige Kapitäne, regelmäßigen Kontakt zur Wasserschutzpolizei, Schleusen und Berufsschifffahrt. Pohl hat mehrere Weltrekorde