Rheinmetall-Aktie schwach: UBS senkt Ziel
Die Einstufung wurde jedoch auf "Buy" belassen. Auf dem diesjährigen Kapitalmarkttag am 26. und 27. November sollte sich der Rüstungskonzern und Autozulieferer anders als in der Vergangenheit keine immer höheren, sondern konservative Ziele setzen, um erneute Enttäuschungen zu vermeiden, schrieb Sven Weier am Montag. Er hofft allerdings für das Bewertungspotenzial, dass das Management mit Blick auf die künftige Rolle des Unternehmens im Rüstungsgeschäft in die Offensive geht.
Demonstranten kleben sich vor Firmengelände fest
Vor dem Firmengelände des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin-Wedding haben sich am Morgen mehrere Menschen auf der Straße festgeklebt. Einsatzkräfte der Polizei seien um 5.30 Uhr alarmiert worden und seither damit befasst, die Demonstranten von der Straße zu lösen, sagte eine Polizeisprecherin.
Von elf Protestierenden hätten sich neun auf der Fahrbahn festgeklebt. Die Polizei sei zwischenzeitlich mit etwa 90 Kräften vor Ort gewesen.
Rheinmetall hatte im Sommer dieses Jahres die Rüstungsproduktion am Standort des ehemaligen Werks des Autozulieferers Pierburg aufgenommen. Seither gab es immer wieder Proteste gegen das Werk, an denen sich auch die Aktivistin Greta Thunberg beteiligte.
Zu der heutigen Aktion vor dem Rheinmetall-Gelände hatte nach eigenem Bekunden die Gruppe "Peacefully Against Genocide" aufgerufen (deutsch: "friedlich gegen Völkermord"). Es habe auch vor anderen Rüstungsstandorten in unterschiedlichen Bundesländern ähnliche Aktionen gegeben, teilte die Gruppe mit. Sie wolle damit gegen Waffenlieferungen aus Deutschland an die israelische Armee protestieren.
So reagieren Rüstungsaktien
Via XETRA fällt die Rheinmetall-Aktie zeitweise um 1,45 Prozent auf 1.044,40 Euro. Daneben verlieren RENK 1,70 Prozent auf 37,535 Euro, HENSOLDT 2,17 Prozent auf 85,66 Euro und TKMS 1,78 Prozent auf 82,80 Euro.
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BERLIN (dpa-AFX)