DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Rheinmetall und Raytheon: Rheinmetall sichert sich Großauftrag in Großbritannien

Wirtschaft

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall beteiligt sich an der Digitalisierung der Gefechtsausbildung britischer Truppen. ​Man sei gemeinsam mit dem zur US-amerikanischen RTX-Gruppe gehörenden Unternehmen Raytheon ​an dem Projekt beteiligt, ‌das ⁠eine Laufzeit ​von 15 Jahren habe, teilte ​Rheinmetall mit. Das ‌Projekt ermöglicht ‌es Rheinmetall nach eigenen Angaben, seine Standorte ​und die Belegschaft in Großbritannien ​auszubauen. Der auf Rheinmetall entfallende Auftragswert entspricht einer Milliarde Euro. Rheinmetall stellt unter anderem Drohnen, Militärfahrzeuge und Schiffe her. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat der Konzern seine Produktionskapazitäten stark ausgeweitet, der Aktienkurs des Rüstungskonzerns stieg in den vergangenen vier Jahren um mehr als 1.200 Prozent. Rheinmetall-Chef Armin Papperger rechnet erst zwischen 2035 und 2040 mit einem Abflauen der derzeit steigenden Umsätze. Drohnenhersteller Helsing steigert seinen Wert auf 18 Milliarden US-Dollar Auch das deutsche Rüstungsunternehmen Helsing, dessen Drohnen in der Ukraine seit 2022 im Einsatz sind, profitiert weiter. In der jüngsten Finanzierungsrunde beschaffte sich das Unternehmen nach eigenen Angaben 1,8 Milliarden US-Dollar frisches Kapital und wird nun mit 18 Milliarden Dollar bewertet. Investoren sind demnach unter anderem die US-Risikokapital-Investoren Dragoneer ⁠Investment Group und Lightspeed Venture Partners sowie die Investmentbanken Goldman Sachs und JPMorganChase. Die Mehrheit am Unternehmen bleibt laut Helsing aber in europäischer Hand. Bei der ⁠vorherigen Finanzierungsrunde war Helsing ​mit zwölf Milliarden Dollar bewertet worden. Insgesamt hat das Start-up ‌seit seiner Gründung mehr ‌als drei Milliarden Dollar eingesammelt. Im vergangenen Jahr hatte Helsing den Hersteller von Leichtflugzeugen, Grob Aircraft, gekauft, um nicht nur Software und ‌künstliche Intelligenz für die Rüstungsindustrie zu liefern, sondern auch eigene Flugzeuge bauen ​zu können.

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