DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,90 % 4.074,90 USD 00:12:12 Silber +0,79 % 54,54 USD 00:12:08 Brent -5,53 % 109,40 USD 00:08:36 WTI -1,87 % 99,86 USD 00:12:08 Bitcoin +0,97 % 80.778,80 USD 00:22:11 EUR/USD -0,77 % 1,11320 USD 00:21:45 EUR/GBP -0,25 % 0,83640 GBP 00:22:13 EUR/CHF -0,18 % 0,92240 CHF 00:22:13 EUR/JPY -0,06 % 175,807 JPY 00:22:14

Rheumatoide Arthritis: Wer hat ein hohes Sarkopenierisiko?

Allgemein

Rheuma und Muskelmasse

Wie ausgeprägt bei Patientinnen und Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) das Risiko für einen Verlust von Muskelmasse ist, untersuchte eine Arbeitsgruppe um ­Huijuan Wang von der Shanghai University of Traditional Chinese Medicine. Eingeschlossen in ihre Studie waren 978 RA-Kranke. Ihre Muskelmasse wurde mittels bioelektrischer Impedanzanalyse bestimmt, die Muskelkraft anhand der Handgriffkraftmessung.

Sarkopenierisiko bei Rheuma unter TNF-Blockern geringer

Insgesamt lag bei 182 der Teilnehmenden eine Sarkopenie vor, entsprechend einer Prävalenz von 18,6 %. In der multivariablen Analyse waren mehrere Faktoren unabhängig mit einer Sarkopenie verbunden: Männer waren deutlich häufiger betroffen als Frauen (Odds Ratio, OR, 9,14). Auch eine längere Krankheitsdauer (OR 1,05) und höhere Rheumafaktorspiegel (OR 1,00) waren damit assoziiert. Ein höherer BMI war dagegen mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Sarkopenie verbunden (OR 0,59). Zudem nahm mit steigender Prednisondosis die Wahrscheinlichkeit einer Sarkopenie zu (OR 1,09). Demgegenüber war eine Sarkopenie unter TNF-Blockern (OR 0,50) und Tocilizumab (OR 0,49) weniger wahrscheinlich.

Diese Ergebnisse können helfen, ein erhöhtes Sarkopenierisiko früher zu erkennen, so die Forschenden. Sie betonen jedoch, dass die Studie aufgrund ihres Designs keine Aussage zur Kausalität erlaube und für generelle Empfehlungen weitere Untersuchungen notwendig seien.

Wang H, et al. RMD Open 2026; 12: e006945. doi: 10.1136/rmdopen-2026-006945

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