Riesige Aufregung in der Frauen-NBA! Star-Spielerin ausgebuht
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Die Debatte um Transgender-Athletinnen im Frauensport nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem Indiana-Fever-Star Sophie Cunningham (29) mit kritischen Aussagen für Aufsehen sorgte, schaltet sich nun auch die Spielerinnengewerkschaft WNBPA ein. Sie warnt davor, das Thema politisch auszuschlachten. Auslöser der Kontroverse waren Aussagen von Cunningham. Die Basketballerin erklärte, man solle „junge Mädchen in den Kabinen“ schützen, indem sie nicht „gegen biologische Männer“ antreten sollten. Einen Tag später bekräftigte sie: Es sei „gesunder Menschenverstand“, Transgender-Athletinnen von der Teilnahme an Frauen-Sportarten auszuschließen. Basketballerin Sophie Cunningham polarisiert Daraufhin regte sich Widerstand gegen die Spielerin. Bei Auswärtspartien der Indiana Fever in Minnesota und Portland wurde Cunningham von Teilen des Publikums ausgebuht. Gleichzeitig fand ihre Position Unterstützung aus dem konservativen politischen Lager der USA. Auch US-Vizepräsident JD Vance stellte sich hinter die Basketballerin. In den sozialen Netzwerken entwickelte sich anschließend eine teils heftige Diskussion. Neben unterschiedlichen politischen und sportlichen Positionen kam es auch zu zahlreichen Hasskommentaren. Die WNBPA bezog deshalb öffentlich Stellung. „Hass, Missbrauch und Dämonisierung von Personen oder Personengruppen, einschließlich Transgender-Personen, schüren nur Angst, Spaltung und Schaden“, schreibt die Vereinigung auf Instagram. „Wir werden weiterhin schwierige Gespräche führen. Aber wir lassen uns nicht als politische Schachfiguren missbrauchen.“ Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft die Fans direkt auf, „hasserfülltes, gewalttätiges oder beleidigendes Verhalten“ während der Spiele zu melden. Zudem bekräftigt die WNBPA: „Wir bekennen uns zu Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion.“ Die Indiana Fever selbst kommentieren die konkreten Aussagen ihrer Spielerin hingegen nicht. Der Klub erklärt stattdessen, „den Frauen-Sport schützen und gleichzeitig transformativen Wandel herbeiführen“ zu wollen.