Riesiger Fantasy-Flop mit 5-Prozent-Wertung läuft heute im TV: Er war gleich mehrfach für den Anti-Oscar nominiert
Wenn man sich ein riesiges und geliebtes Serien-Franchise schnappt und daraus einen Film macht, kann das ein riesiger Erfolg werden – oder richtig in die Hose gehen. Letzteres ist bei diesem Fantasy-Film der Fall.
Zwischen 2005 und 2008 lief die gefeierte Zeichentrickserie "Die Legende von Aang" über viele heimische Bildschirme. Die Geschichte rund um Aang, Sokka und Katara erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit und zog schon viele Neu-Adaptionen nach sich. Eine davon war die Filmfassung aus dem Jahr 2010.
Während die Serie im Anime-Stil allerdings viele Fans hat, konnte die filmische Version von "Die Legende von Aang" nicht gerade überzeugen. Der Fantasy-Streifen floppte auf ganzer Linie. Heute läuft der Film im TV.
"Die Legende von Aang": Darum geht es
Genau wie in der Original-Serie terrorisiert die Feuernation im von Regisseur M. Night Shyamalan inszenierten Reboot die Welt. Nur einer kann der Unterjochung Einhalt gebieten: der Avatar. Er ist der Einzige seiner Generation, der es vermag, vier Elemente zu beherrschen und so für Frieden unter den vier Nationen zu sorgen.
Die junge Wasserbändigerin Katara (Nicola Peltz) und ihr Bruder Sokka (Jackson Rathbone) finden zufällig ein mysteriöses Kind, welches im ewigen Eis eingefroren war. Dieses entpuppt sich als Aang (Noah Ringer) – der jahrzehntelang verschollene Avatar.
Alle Hoffnung liegt nun auf dem zwölfjährigen Jungen, der die drohende Weltherrschaft des Feuerlords Ozai aufhalten soll.
"Die Legende von Aang": Flop auf ganzer Linie
Leider entpuppte sich "Die Legende von Aang" als riesiger Kino-Flop. Bei Rotten Tomatoes gibt es von den professionellen Stimmen einen grauenhaften Score von fünf Prozent; das Publikum ist mit einer Wertung von 30 Prozent etwas gnädiger. Die Kritiker:innen fällen ein hartes Urteil:
Sowohl Presse als auch das Publikum kritisieren vor allem das extrem gehetzte Pacing – immerhin wurde hier eine 20-teilige Serienstaffel in nur 100 Minuten gequetscht. Zudem werden die schlechten Dialoge und das Ersetzen von Handlung durch ständige Off-Erzählungen statt echtem Weltenaufbau bemängelt.
Diese negative Kritik spiegelte sich auch in der Award-Season wider. Denn "Die Legende von Aang" gewann insgesamt fünf Goldene Himbeeren. Den Anti-Oscar gab es in den folgenden Kategorien:
Am Samstag, dem 22. August, zeigt ProSieben ab 22.40 Uhr "Die Legende von Aang" im Free-TV. Wer die Ausstrahlung verpasst hat, findet den Fantasy-Flop bei Joyn und Paramount+ im Abo, sowie bei Amazon als Kauf- und Leihtitel.