DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

RKI meldet mehr als 14.000 Hitzetote seit Jahresbeginn

Nation

Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) zufolge ist die geschätzte Zahl der diesjährigen hitzebedingten Todesfälle in Deutschland weiter angestiegen. Bis zum 9. August gab es demnach mindestens 14.000 Todesfälle in Zusammenhang mit hohen Temperaturen, wie aus dem Wochenbericht des Instituts hervorgeht. Damit gab es in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bereits mehr Todesfälle in Zusammenhang mit Hitze als in jedem einzelnen Gesamtjahr zuvor. Der bisherige Höchstwert wurde 2018 mit etwa 9.000 hitzebedingten Todesfällen verzeichnet. Vor allem für ältere Menschen sind Hitzeperioden riskant. Ab einem Alter von 75 steigt die Übersterblichkeit durch Hitze stark an. In fast 10.500 der bislang in diesem Jahr erfassten hitzebedingten Todesfälle gehörten die Verstorbenen dieser Altersgruppe an. Heißester Juni in Westeuropa Etwa 9.600 der hitzebedingten Sterbefälle in diesem Jahr gehen laut RKI auf die besonders heiße Woche vom 22. bis 28. Juni zurück, als in Deutschland vielerorts Rekordtemperaturen von mehr als 40 Grad Celsius gemessen wurden. Der Juni 2026 war nach Daten des EU-Klimadienstes Copernicus der heißeste Juni, der jemals in Westeuropa gemessen wurde. Das Ausmaß hitzebedingter Sterbefälle wird mithilfe von statistischen Methoden durch den Vergleich zu Vorjahreszahlen in Sommerwochen mit und ohne Hitze modelliert. Die aktuellen Zahlen beziehen sich auf Werte bis zur Kalenderwoche 32, da bundeslandspezifische Zahlen mit Verzögerung übermittelt werden.

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