DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Roboter mit Ziegenkopf und Kettensäge soll vor Gefahren schützen

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Auburn (Kalifornien) – Ein riesiger Zentauren-Roboter mit Kettensäge sorgt derzeit weltweit für Aufmerksamkeit. Das Modell mit vier Beinen, leuchtenden Augen und einem Ziegenkopf erinnert viele Nutzer an Figuren aus Videospielen wie „Dark Souls“ oder „Elden Ring“. Hinter dem Projekt steckt das kalifornische Start-up Satyress. Der Roboter trägt den Namen Threehalves und wird für Einsätze in besonders gefährlichen Umgebungen entwickelt. Die Entwickler verfolgen ein klares Ziel. Menschen sollen bei Arbeiten in Risikogebieten entlastet oder ganz ersetzt werden. Dazu gehören etwa Waldbrände , eingestürzte Gebäude, Schlammlawinen oder kontaminierte Industrieanlagen. Dort soll die Maschine Aufgaben übernehmen, bei denen für menschliche Einsatzkräfte Lebensgefahr besteht. Menschlicher Oberkörper auf vier Beinen Threehalves ist 2,13 Meter groß und kombiniert einen humanoiden Oberkörper mit einem vierbeinigen Gehwerkzeug. Die Konstruktion soll dem Roboter mehr Stabilität in unwegsamem Gelände geben. Nach Angaben des Unternehmens kann sich die Maschine in Bereichen bewegen, die für Menschen nur schwer oder gar nicht erreichbar sind. Der auffällige Ziegenkopf dient dabei nicht nur der Optik. Dort befindet sich auch die Kameratechnik. Die Perspektive orientiert sich an der Sicht eines Menschen. Das soll die Steuerung vereinfachen und den Umgang mit Werkzeugen erleichtern. Statt Händen kommen Werkzeuge zum Einsatz Anders als viele humanoide Roboter hat Threehalves keine Hände. An den Armen befinden sich spezielle Anschlüsse, an denen unterschiedliche Werkzeuge befestigt werden können. In bisherigen Vorführungen waren unter anderem Kettensägen, Bohrmaschinen und pneumatische Werkzeuge zu sehen. Die Steuerung erfolgt nicht autonom durch künstliche Intelligenz . Stattdessen wird die Maschine von einem Menschen aus der Ferne bedient. Die Entwickler setzen bewusst auf dieses Konzept, damit Bediener auch in gefährlichen Situationen die volle Kontrolle behalten. Hersteller spricht offen über Risiken Auffällig ist die Art der Vermarktung. Während viele Robotik-Unternehmen vor allem die Stärken ihrer Maschinen betonen, spricht Satyress offen über mögliche Gefahren. Auf der Unternehmenswebsite wird Threehalves sogar als „gefährlicher, als er aussieht“ beschrieben. Nach Ansicht der Entwickler liegt das in der Natur der Sache. Eine Maschine, die schwere Werkzeuge trägt und Aufgaben über menschliche Belastungsgrenzen hinaus erledigen kann, birgt Risiken. Deshalb informiert das Unternehmen ausführlich über Sicherheitsmechanismen und Notabschaltungen. Mehrere Notfall-Systeme eingebaut Für den Ernstfall verfügt Threehalves über verschiedene Sicherungen. Druckbehälter und spezielle Verriegelungen sollen den Roboter bei Problemen schnell bewegungsunfähig machen. Zusätzlich besitzt das System mehrere miteinander verbundene Druckluftbehälter im Rumpf. Werden diese beschädigt oder gezielt geöffnet, fällt der notwendige Betriebsdruck ab. Der Roboter kommt dadurch zum Stillstand. Laut Satyress dient dieses Konzept als zusätzliche Sicherheitsstufe für den Einsatz in kritischen Situationen. Noch in der Entwicklung Die vierbeinige Konstruktion bringt allerdings auch Nachteile mit sich. Für enge Innenräume ist Threehalves nur eingeschränkt geeignet. Nach Unternehmensangaben kann selbst eine gewöhnliche Haustür nur langsam durchquert werden. Aktuell befindet sich der Roboter noch in der Entwicklungsphase. Eine umfassende Demonstration eines vollständig einsatzfähigen Modells steht bislang aus. Auch zu Preis und Marktstart macht Satyress derzeit noch keine Angaben.

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