Roland Koch: „Es ist mir ein Rätsel …“ – Ex
Audioplayer wird geladen
Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.
Anzeige
Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Kritik an dessen Auftreten in Schutz genommen. Zugleich äußerte er nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Verständnis für die anhaltende Debatte über ein mögliches Verbot der AfD.
„Natürlich hat die Popularität von Friedrich Merz Einfluss auf Wahlen“, sagte Koch dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Aber man macht es sich zu leicht, alles auf einen Spitzenfunktionär zu schieben.“ Stattdessen müsse über die tieferliegenden Ursachen politischer Entwicklungen gesprochen werden. „Ich behaupte, man würde Friedrich Merz für sein Auftreten loben, wenn es in der Politik gut laufen würde“, so Koch weiter.
Anzeige
Auf die Frage, ob der Bundeskanzler zu Unrecht kritisiert werde, antwortete der CDU-Politiker: „Wie es zu einem solch weitverbreiteten Missverständnis über die Persönlichkeit von Friedrich Merz kommen konnte, ist mir ein Rätsel. Er ist alles andere als unempathisch, er ist ein offener, hilfsbereiter Familienmensch.“ In der Öffentlichkeit herrsche ein Zerrbild des Kanzlers, sagte Koch.
>>>Verfolgen Sie die Entwicklungen nach der Wahl in Sachsen-Anhalt im Liveticker