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Rosalie Thomass im Steckbrief: Sie bringt Schwung in den „Tatort“

Unterhaltung

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Sie bringt frischen Wind in den Franken-„Tatort“! Rosalie Thomass ermittelt seit 2026 als Kriminalhauptkommissarin Emilia Rathgeber. Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin bietet nicht nur eine neue Dynamik in der Sendung, sondern auch reichlich Film- und Fernseherfahrung.

Das bedeutet: ein bekanntes Gesicht, eine starke Rolle und eine neue Ära für den Franken-„Tatort“. Wie tickt die Schauspielerin? Lesen Sie hier alles über Rosalie Thomass im Steckbrief!

Steckbrief

Werdegang von Rosalie Thomass

Rosalie Thomass wurde am 14. August 1987 in München geboren. Sie stammt aus einer künstlerischen Familie und ist Großnichte des bekannten Filmkomponisten Eugen Thomass (†81). Schon als Kind sammelte sie vielfältige kreative Erfahrungen im Schulchor, in einer Rockband und am Münchner Volkstheater. Musik und Schauspiel begleiteten sie von Anfang an, unterstützt durch Schauspielkurse ab 2001 und professionellen Gesangsunterricht zwei Jahre später.

Ihr Filmdebüt feierte Thomass 2003 im Kurzfilm „Emily will sterben“. Nur ein Jahr später stand sie für den Fernsehfilm „Leo“ vor der Kamera. Der Durchbruch gelang ihr 2006 mit der zentralen Rolle im „Polizeiruf 110: Er sollte tot“. Ein weiteres Karriere-Highlight war ihre Mitwirkung an Marcus H. Rosenmüllers erfolgreicher Coming-of-Age-Trilogie „Beste Zeit“ (2007), „Beste Gegend“ (2008) und „Beste Chance“ (2014).

Seitdem ist Rosalie Thomass regelmäßig im Kino und Fernsehen zu sehen. Besonders eindrucksvoll: Ihre Rolle im Drama „Eine unerhörte Frau“ (2016), für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Auch Filme wie „Grüße aus Fukushima“, „Rufmord“, „Die Känguru-Chroniken“ oder die Bestsellerverfilmung „Was man von hier aus sehen kann“ zeigen ihre beeindruckende Bandbreite.

2025 starteten die Dreharbeiten für ein neues Kapitel: Im „Franken- Tatort “ spielt sie ab 2026 Emilia Rathgeber, eine empathische und willensstarke Ermittlerin mit Bodenhaftung und Herz. Damit tritt sie die Nachfolge von Dagmar Manzel (68) an. Zu ihrer neuen Rolle im „Tatort“ sagt die Schauspielerin auf Fränkisch: „Da bin ich scho a weng stolz.“

Im Laufe ihrer Karriere wurde Rosalie Thomass mehrfach für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen geehrt, unter anderem mit dem Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises, dem Grimme-Preis, dem Deutschen Comedypreis, dem Deutschen Schauspielpreis und dem Bayerischen Filmpreis.

Privatleben

Rosalie Thomass lebt mit ihrer Familie in München. Seit vielen Jahren ist sie mit dem preisgekrönten Regisseur und Drehbuchautor Aron Lehmann liiert, mit dem sie zwei Kinder hat. Gemeinsam arbeiten die beiden an Filmprojekten, zuletzt an der Adaption des Bestsellers „Lügen über meine Mutter“, zu dem Rosalie Thomass das Drehbuch schrieb. Der Film kam 2026 in die Kinos.

Filme und Serien mit Rosalie Thomass (Auswahl)

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