"Rosenheim-Cops"-Produzentin weist Marisa Burgers Kritik zurück
Der Abschied von Marisa Burger beschäftigt die "Rosenheim-Cops"-Zuschauer schon länger. Es ist nicht der einzige Ausstieg, den die ZDF-Reihe zu verkraften hat. Nun spricht die Produzentin der Serie, Marlis Moosauer, über die anstehenden Veränderungen und die Gründe.
Die kommende Staffel der Serie "Die Rosenheim-Cops" bringt gleich mehrere Umbrüche mit sich. Marisa Burger hatte schon vor Monaten ihren Abschied angekündigt – nach 25 Jahren als Sekretärin Miriam Stockl. Auch Christian K. Schaeffer als Jo Caspar verlässt die Serie. Produzentin Marlis Moosauer erklärt im Interview mit "digitalfernsehen.de", wie sie auf den Ausstiegswunsch reagiert hat.
"Natürlich war das erst einmal ein besonderer Moment", so die Produzentin der Serie. Burger sei sehr eng mit den "Rosenheim-Cops" verbunden, "gleichzeitig gehört Veränderung zu einer Serie, die seit so langer Zeit erfolgreich läuft". Sowohl vertraute Figuren als auch immer wieder neue Charaktere hätten die Serie "über all die Jahre lebendig gehalten". Mit Christin Lange im Sekretariat und Yasmin Rabe im "Das Rosi" gebe es jetzt wieder neue Möglichkeiten für Geschichten und Begegnungen, "ohne dass sich die Essenz der Serie verändert", erklärt Moosauer.
Produzentin widerspricht Marisa Burgers Budget-Aussagen
Als Gründe für die Veränderungen wurden von Marisa Burger auch Budgetkürzungen und weniger Drehtage angeführt. "Im Jahr 2000 haben wir pro Folge zwölf Drehtage gehabt und heute sind wir bei 6,3 Drehtagen für eine Episode", sagte Burger vergangenes Jahr im Interview mit der "Abendzeitung". "Wir sind eines der erfolgreichsten ZDF-Formate, aber das Geld wurde jedes Jahr immer weniger." Diesen Aussagen widerspricht die Produzentin. "Die aktuellen Veränderungen haben persönliche beziehungsweise dramaturgische Gründe. Bei einer Serie, die seit mehr als zwei Jahrzehnten produziert wird, verändern sich natürlich auch Lebenswege und Planungen."
Nachfolgerin für "Rosenheim-Cops"-Sekretariat gefunden
Sarah Thonig, die Marisa Burgers Platz im Sekretariat einnimmt, soll laut Moosauer "keine Kopie von Frau Stockl werden, sondern ihren neuen Platz im Kommissariat auf ihre eigene Art finden". Weitere Details wolle sie aktuell noch nicht nennen. Wichtig sei, dass die Serie auch nach 26 Staffeln Verlässlichkeit biete. Das Publikum wisse, was es bei den "Rosenheim-Cops" bekommt. "Vielleicht ist genau das das Geheimnis: Man darf sich verändern, ohne dabei seinen Kern zu verlieren."
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Ab Dienstag, 6. Oktober 2026, gibt es um 19:25 Uhr die neuen Folgen der "Rosenheim-Cops" im ZDF zu sehen. Die Folgen sind je eine Woche zuvor in der ZDF-Mediathek abrufbar. (vit)
Verwendete Quellen
digitalfernsehen.de: Umbruch bei den "Rosenheim-Cops": "Kontinuität bewahren, Raum für Neues schaffen"
abendzeitung-muenchen.de: "Rosenheim-Cops"-Star Marisa Burger über ZDF-Entscheidung: "Kann das nicht verstehen"