„Rosenheim-Cops“-Star Dieter Fischer verrät Geheimnis hinter seinem Kultspruch
Dieter Fischer (55) gehört seit 2011 zum Ensemble der „Rosenheim-Cops“. Als Kommissar Anton Stadler ist er aus der ZDF-Serie längst nicht mehr wegzudenken. Eine seiner bekanntesten Eigenheiten war allerdings ursprünglich gar nicht für die Figur vorgesehen.
„Diese Marotte stammt von mir“, verrät Fischer im Gespräch mit der „Hörzu“.
Gemeint ist sein knapper Abschiedsgruß „Stadler Ende“, mit dem der Kommissar Telefonate beendet. Inzwischen gehört der Spruch so selbstverständlich zu Stadler, dass kaum noch auffällt, dass er nicht aus dem Drehbuch stammt.
Für Fischer passt die Eigenheit zu seiner Figur. Stadler sei schließlich jemand, der sich wenig Gedanken darüber mache, wie er auf andere wirke. „Er weiß nicht, wie er wirkt – und es ist ihm auch egal“, beschreibt der Schauspieler seinen Seriencharakter.
„Rosenheim-Cop“ Stadler ist deutlich mürrischer als sein Darsteller
Mit seiner Serienfigur hat der Schauspieler dennoch nicht allzu viel gemeinsam. Stadler sei „grantiger, geiziger und mürrischer“ als er selbst, erklärte Fischer gegenüber der „Abendzeitung“.
Dass die Figur beim Publikum funktioniert, führt Fischer auch auf das Zusammenspiel der Darsteller zurück. Für den Erfolg der „Rosenheim-Cops“ sei die Chemie innerhalb des Ensembles entscheidend.
Im Gespräch mit der „Hörzu“ beschreibt er das mit einem ungewöhnlichen Vergleich: „Zwei Ochsen ziehen mehr als ihre Summe.“
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Was zwischen den Kollegen am Set entstehe, übertrage sich auf die Serie. Fischer nennt diesen besonderen Effekt „Blütenstaub“: „Dieser Blütenstaub – so bezeichnen wir das – überträgt sich auf das Produkt.“
Marisa Burger verabschiedet sich von den „Rosenheim-Cops“
Eine wichtige Veränderung steht dem Ensemble trotzdem bevor: Marisa Burger verlässt die Serie nach mehr als 25 Jahren. Als Miriam Stockl gehörte sie zu den prägenden Gesichtern der „Rosenheim-Cops“. Ihre letzte Folge soll im November ausgestrahlt werden.
Für ihre langjährigen Kollegen ist der Abschied emotional. „Marisa hat die Serie entscheidend geprägt und viel zu ihrem Erfolg beigetragen“, sagt Fischer. Bei ihrer letzten Szene habe das Team mit den Tränen gekämpft.