Rosenheim: Großeinsatz der Feuerwehr bei Wohnungsbrand in Münchener Straße
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Mann (†52) stirbt noch am Einsatzort: Das sagt die Polizei zur Feuertragödie in Rosenheim
Von: Martin Weidner
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Rosenheim – Schreckliches Feuerdrama im Stadtgebiet von Rosenheim: Dort ist am späten Freitagabend (16. Oktober) bei einem verheerenden Wohnungsbrand eine Person auf tragische Weise ums Leben gekommen. Die Retter waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Update, 12.30 Uhr – Pressemitteilung der Polizei
Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd im Wortlaut:
Am Freitagabend (16. Oktober) brach in den Wohnräumlichkeiten eines Mehrfamilienhauses in Rosenheim ein Feuer aus. Während der Löscharbeiten konnte eine leblose Person aufgefunden werden. Durch den Brand entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm die Ermittlungen.
Bei den Löscharbeiten eines Wohnungsbrandes in der Münchener Straße in Rosenheim fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr am Freitagabend im vierten Obergeschoss eine leblose Person auf. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen vor Ort konnte ein Notarzt nur mehr den Tod des 52-jährigen Mannes feststellen. Die Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohneinheiten und löschten den Brand. Zuvor wurde der Brand gegen 22.45 Uhr über den Notruf des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitgeteilt.
Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich der 52-Jährige mutmaßlich allein in der Wohnung. Nach derzeitigen Erkenntnissen beläuft sich der Sachschaden auf einen Betrag im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Rosenheim. Noch am selben Abend übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die Ermittlungen. Diese werden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, durch das Fachkommissariat 1 fortgeführt.
Die Todesermittlungen und die Klärung der Brandursache sind Gegenstand der andauernden kriminalpolizeilichen Untersuchungen. Unter Führung des Leiters der Psychosozialen Notfallversorgung des Bayerischen Roten Kreuzes waren auch der Kriseninterventionsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe Wasserburg an dem Einsatz beteiligt. (Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd)
Update, 10.05 Uhr – 35 Menschen wurden evakuiert
Inzwischen ist klar: Im Rahmen des Einsatzes mussten in der Brandnacht etwa 35 Menschen aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Das Feuer war in einer Wohnung im vierten Stock des Gebäudes ausgebrochen. Der mutmaßliche 52-jährige Bewohner erlitt nach Angaben eines Polizeisprechers schwerste Brandwunden, wurde erfolglos reanimiert und starb noch vor Ort. Er sei allein in der Wohnung gewesen. Die Brandursache ist aktuell weiterhin unklar. Die evakuierten Menschen konnten inzwischen zurück in ihre Wohnungen. Durch das Feuer sei ein Schaden von rund 100.000 Euro entstanden.
Update, 8.30 Uhr – Opfer vermutlich Bewohner der Wohnung
Im Fall der Feuertragödie ermittelt nun die Kriminalpolizei Rosenheim, wie ein Sprecher der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd am frühen Samstagvormittag (17. Oktober) im Gespräch mit rosenheim24.de erläuterte. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe gibt es derzeit noch keinerlei gesicherten Informationen. Die Polizei will im Laufe des Tages eine Pressemitteilung zu dem Fall herausgeben.
Bei dem Verstorbenen handelt es sich laut Informationen von rosenheim24.de mutmaßlich um den Bewohner der Brandwohnung, einen 52-jährigen Rosenheimer. Offiziell bestätigt ist dies von Seiten der Polizei bis dato jedoch noch nicht. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.
Die Erstmeldung:
Was war geschehen? In den späten Abendstunden war gegen 22.45 Uhr in einem Mehrparteienhaus in der Münchener Straße ein Vollbrand einer Wohnung im vierten Obergeschoss des Gebäudes gemeldet worden. Die Flammen und der Rauch drohten auf benachbarte Wohnungen überzugreifen. Die Feuerwehr und andere Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an.
Bereits kurz nach ihrem Eintreffen konnten die Floriansjünger eine Person aus der Brandwohnung retten und ins Freie bringen. Wie von vor Ort gemeldet wurde, leiteten Rettungsdienst und Notarzt umgehend Reanimationsmaßnahmen, die auch unter Einbindung eines ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers zunächst fortgesetzt worden. Doch alle Bemühungen blieben letztlich erfolglos: Die betroffene Person verstarb noch am Einsatzort. Zur Identität des Opfers lagen am Samstagmorgen (17. Oktober) zunächst keinerlei weitere Informationen vor.
Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz
Das Brandgeschehen blieb nach bisherigen Erkenntnissen letztlich doch auf eine einzige Wohnung beschränkt. Weitere Personen waren nicht betroffen. Für die Feuerwehr der Stadt Rosenheim war zuvor Vollalarm ausgelöst worden. Im Einsatz waren Kräfte der Hauptfeuerwache und der Inspektion, die mit insgesamt zwei Löschzügen anrückten. Zudem waren der Rettungsdienst, die Schnelleinsatzgruppe, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene vor Ort.
Auch die Polizei war mit einem größeren Kräfteaufgebot im Einsatz.