Rostock: Universitätsmedizin Rostock stellt Oberarzt wegen Posts in sozialen Netzwerken frei
Ein Arzt der Universitätsmedizin Rostock ist von seinem Arbeitgeber freigestellt worden nach dem Vorwurf, sich menschenverachtend im Internet geäußert zu haben. Es sei zudem Strafanzeige gestellt worden, teilte ein Sprecher der Universitätsmedizin auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. »Weitere arbeitsrechtliche Maßnahmen werden aktuell ergriffen«.
In sozialen Medien waren von Aktivisten mutmaßliche Posts des Oberarztes gezeigt worden. Er soll unter anderem den Satz »Remigrieren oder kremieren« geschrieben haben. Den Satz »Eine Stirn, die man nicht verfehlen kann« soll der Arzt laut den Aktivisten unter ein Bild von Bundeskanzler Friedrich Merz geschrieben haben.
Von der Klinik hieß es dazu: »Die Universitätsmedizin Rostock hat den betreffenden Mitarbeiter unverzüglich mit den getätigten Aussagen konfrontiert und den Verdacht bestätigt«. Die »Ostsee-Zeitung« berichtet , der Arzt habe laut Angaben der Klinik gesagt, dass die entsprechenden Posts von ihm stammen.