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Rot-Weiss Essen: „Es wird für jeden schwer“: RWE im DFB-Pokal-Rausch!

Sport

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Essen – Als Rot-Weiss Essen das letzte Mal die 1. Runde im DFB-Pokal überstanden hatte, kickte der Pott-Klub noch in der Regionalliga. Und schaffte es sensationell bis ins Viertelfinale, wo dann gegen Kiel (0:3) Schluss war. Jetzt besiegte RWE Bundesliga-Absteiger St. Pauli und darf sich nach fünf Jahren endlich wieder auf die 2. Pokalrunde freuen!

Sietan: „Es wird für jeden Gegner schwer“

Die findet am 27. und 28. Oktober statt. Fest steht bereits jetzt: E ssen wird als Drittligist automatisch Heimrecht haben. Und ziemlich sicher wieder als Außenseiter in das kommende Pokal-Duell gehen. Die Liste an Wunschgegnern ist ziemlich lang. Janne Sietan (24) selbstbewusst auf BILD-Nachfrage: „Das ist mir vollkommen egal. Es wird für jeden Gegner schwer an der Hafenstraße.“ Nach dem 2:0-Erfolg ist die RWE-Brust entsprechend breit. Allerdings: Bereits im vergangenen Pokaljahr tat sich Borussia Dortmund an der Hafenstraße extrem schwer, siegte mühsam mit 1:0.

Mit gutem Selbstvertrauen und einem Quäntchen Glück ist eine erneute Überraschung drin. Das hatte RWE auch gegen St. Pauli, als Martijn Kaars (27) den Ball im leeren Tor nicht versenken konnte. Ein Wendepunkt? Augsburg-Leihgabe Noah Pesch (21): „In diesem Moment habe ich mir gedacht, dass wir es packen. Der Ball kann eigentlich nicht drübergehen. Mit unserem Glück haben wir es aber geschafft.“

Koschinat richtet Fokus auf Wiesbaden

Zur Feier des Tages gab es von Cheftrainer Uwe Koschinat (54) zwei freie Tage. Und wie lässt der Trainer den Siegerabend ausklingen? Koschinat zu BILD: „Ich fahre nach Hause, freue mich über den Sieg. Ab morgen werde ich dann das Spiel gegen Wehen Wiesbaden vorbereiten. Relativ nüchtern (lacht).“ Am Samstag (14 Uhr/MagentaSport) ist Essen beim aktuellen Drittliga-Schlusslicht gefordert. Nach den zwei Pokalerfolgen (DFB- und Niederrheinpokal) will der Pott-Klub dort den nächsten Sieg einfahren.

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