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Royal-Experte wirft König Charles schwerwiegenden Fehler im Umgang mit Prinz Harry vor

Unterhaltung

Einen Monat liegt Prinz Harrys (41) mehrtägiger Besuch in seiner britischen Heimat bereits zurück, doch die Stippvisite des Herzog von Sussex sorgt weiterhin für Wirbel in der Royals-Welt. Der Journalist und Autor Robert Jobson ließ Prinz Harrys Heimatbesuch in einer neuen Ausgabe des „Kinsey Schofield Unfiltered“-Podcasts Revue passieren und stellte im Gespräch mit der Adels-Kennerin unmissverständlich klar, welcher Stellenwert Prinz Harry seiner Meinung nach heute im britischen Königshaus zukommen solle. Royal-Experte meint: „Harry hat sich die Suppe eingebrockt“ Seit mehr als sechs Jahren lebt der Herzog von Sussex mit seiner Ehefrau Herzogin Meghan (45) in Kalifornien, nachdem sich das Paar entschlossen hatte, royale Pflichten gegen ein Leben mit finanzieller Eigenständigkeit zu tauschen. Trotzdem zieht es Harry wiederholt nach Großbritannien, wo der Königssohn erbitterte Rechtsstreits führt – einmal gegen die Klatschpresse und einmal gegen die britische Regierung, die ihm und seiner Ehefrau nach dem Megxit Personenschutz auf Steuerzahlerkosten verweigert, wie Harry ihn einst als Vollzeit-Royals genoss. Ein juristischer Erfolg bliebt Prinz Harry bislang verwehrt. Dass der Sussex-Herzog trotz aller Querelen beim König zum Tee empfangen wurde, macht Royals-Experte Robert Jobson fassungslos. ANZEIGE ANZEIGE Für den Adelskenner ist es ein Unding sondergleichen, dass König Charles III. (77) seinen streitsüchtigen Sohn zu einem privaten Treffen empfing und darüber seine Pflichten als Monarch und Staatsoberhaupt vernachlässigte, wie Robert Jobson zu Protokoll gab: „Ich glaube nicht, dass sich der König in seiner öffentlichen Rolle als konstitutioneller Monarch weiter mit abgeben, sondern als Staatsoberhaupt agieren sollte.“ Außerdem zieht er einen Vergleich: „Was hat das Königshaus denn nach der Abdankung getan, als Edward VI. sie verraten hat? Der Kontakt wurde komplett abgebrochen. Und ich finde, das sollte auch mit Harry gemacht werden. Harry hat sich die Suppe eingebrockt, nun muss er sie auslöffeln – und das gilt auch für Meghan.“ Dennoch verstehe der Experte, dass Charles, der gerade einen engen Vertrauten verloren hat, seinen Sohn und seine Enkel sehen möchte. Doch er sieht ein Problem: „Prinz William wird zwangsläufig ein Problem bekommen, wenn die Harry-Situation außer Kontrolle gerät - dann könnte es zu einem royalen Stierkampf kommen.“ Prinz Harry lenkt mit Heimatbesuch von wichtigen Themen ab – Royals-Experte zieht bitteres Fazit Besonderen Anstoß nahm Robert Jobson am Zeitpunkt des Wiedersehens zwischen König Charles III. und Prinz Harry: Denn als der Herzog von Sussex bei seinem Vater auf dessen Landsitz Highgrove vorstellig wurde, befand sich Großbritannien gerade am Wendepunkt. Der bisherige Premierminister Sir Keir Starmer hatte Ende Juni 2026 seine Rücktrittsabsichten erklärt und den Weg für seinen Nachfolger Andy Burnham frei gemacht, der am 17. Juli Vorsitzender der Labour-Partei und am 20. Juli neuer Premierminister wurde. „Zu diesem Zeitpunkt kam der vierte Premierminister und König Charles III. ins Amt, der siebte in zehn Jahren. Die Aufgabe des Königs ist es, alle demokratischen Prozesse im Land unterstützend am Laufen zu halten. Doch plötzlich sprachen alle nur darüber, ob Harry zur Teestunde vorbeischaut.“ Robert Jobsons Einschätzung zufolge war Prinz Harrys Besuch in seiner britischen Heimat und der Abstecher zu Papa Charles das Letzte, was das Land und die Monarchie in dieser kritischen Phase gebraucht hätte. Er meint: „Das ist alles so geschmacklos. Die Rolle des Königs ist so wichtig innerhalb der parlamentarischen Monarchie und Harry und Meghan haben das Ganze in einen Zirkus zu ihren eigenen Gunsten verwandelt.“ Auch TV-Moderator Alex Armstrong rechnet knallhart mit Prinz Harry und Herzogin Meghan ab. Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe

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