Royaler Nachwuchs: Leihmutter brachte Sohn von Prinz Philippos und Nina Flohr zur Welt
Prinz Philippos, der jüngste Sohn des griechischen Ex-Königs Konstantin II., und seine Ehefrau Nina Flohr sind Eltern geworden.
„Neues Kapitel“
Der Bub wurde am 27. Juli 2026 in den USA geboren und trägt den Namen Kimon Thomas Konstantinos, wie einer offiziellen Mitteilung zu entnehmen ist. Das Kind sei mithilfe einer Leihmutter zur Welt gekommen. „Nina und Philippos bedanken sich herzlich bei der Leihmutter und ihrer Familie dafür, dass sie sie auf diesem besonderen Weg begleitet haben. Außerdem danken sie dem medizinischen Team und den beteiligten Fachkräften für ihre Betreuung und Unterstützung“, heißt es in der Mitteilung. „Nina und Philippos genießen diese ersten kostbaren Wochen gemeinsam mit Kimon und sind überglücklich, dieses neue Kapitel ihrer Familiengeschichte mit ihrem Sohn zu beginnen.“
Kritik an Leihmutterschaft
Bei einer Leihmutterschaft trägt eine Frau für sogenannte Wunscheltern ein Kind aus und überlässt ihnen dieses nach der Geburt. Kritiker und Kritikerinnen meinen, die Praxis fördere die Ausbeutung von Frauen, die oftmals in der Not ihre Körper verkaufen und mit den psychischen und körperlichen Konsequenzen allein gelassen werden.
Hochzeiten in St. Moritz und Athen
Prinz Philippos und die Schweizer Milliardärstochter Flohr hatten im Oktober 2021 in Athen geheiratet. Die beiden ließen sich bereits im Dezember zuvor standesamtlich im Schweizer Ferienort St. Moritz trauen. Im Oktober folgte die griechisch-orthodoxe Hochzeit in der Kathedrale von Athen. Mehrere Hundert Menschen verfolgten das Spektakel. Wegen der Corona-Pandemie nahmen an der Hochzeit nur rund 100 Verwandte und Freunde teil.
Prinz Philippos ist der jüngste Spross der ehemaligen königlichen Familie Griechenlands. Sein Vater Konstantin II. war 1974 nach einem Referendum abgesetzt und die Monarchie in Griechenland abgeschafft worden. Die ehemalige königliche Familie Griechenlands lebt in den Sommermonaten in einer Villa auf der Halbinsel Peloponnes, sonst vornehmlich im Ausland.
Das Verhältnis der Griechen zu ihren einstigen Royals war lange gestört - Grund dafür war König Konstantins umstrittene Rolle während der griechischen Militärdiktatur in den 1960er und 70er-Jahren. Heute aber wird er als historische Figur empfunden.