RTL-Hitzeticker: Dürre macht Sprit teurer - lokale Engpässe möglich
Alle Infos in unserem Hitze-TickerDürre macht Sprit teurer – lokale Engpässe möglich Deutschland schwitzt weiter! Die Hitzewelle hat das Land fest im Griff. Wo es besonders heiß wird, welche Unwetter drohen und was jetzt im In- und Ausland wichtig ist, lest ihr in unserem Liveticker auf RTL.de. Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de Wichtige Updates Johanna Kroke Dürre macht Sprit teurer – lokale Engpässe möglich Inzwischen bekommen auch Autofahrer zu spüren, dass im Rhein zu wenig Wasser ist: Es macht den Sprit teurer. „Das derzeitige Niedrigwasser am Rhein wirkt preistreibend", sagt der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer. Es sei aber nur einer von mehreren Einflussfaktoren auf die aktuellen Spritpreise. Hintergrund ist, dass der Rhein auch für Öl, Benzin und Diesel als Transportweg genutzt wird. In großen Tankschiffen ist dies in der Regel deutlich günstiger als mit vergleichsweise kleinen Lkw. Nach Angaben des Experten steigen durch das aktuelle Niedrigwasser „die Logistikkosten für den Transport von Kraftstoffen und einzelnen Vorprodukten teilweise deutlich an." Zudem werde der deutsche Markt nicht ausschließlich über den Rhein, sondern über ein „Netzwerk aus Seehäfen, Raffinerien, Pipelines sowie den Schienen- und Straßenverkehr“, sagt Laberer. „Daher dürfte das Niedrigwasser derzeit vor allem regional zu höheren Kraftstoffpreisen beitragen." Vorübergehend regional beschränkte Engpässe möglich Grund zur Entwarnung gibt es allerdings nicht: Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) erklärte auf Anfrage: "Nach derzeitigen Prognosen sinken die Pegelstände in nächster Zeit jedoch weiter, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit von vorübergehenden und regional beschränkten Versorgungsengpässen erhöht. Das gilt insbesondere, wenn es zusätzlich zu Verspätungen auf der Schiene, zu technischen Störungen oder anderen Einschränkungen in der Transportlogistik kommen sollte." Zuvor hatte die Westdeutschen Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet. Grundsätzlich sei der Umgang mit Niedrigwasser, gerade am Rhein, für die Unternehmen im Verband en2x nicht neu. Dennoch stehe die Binnenschifffahrt derzeit vor großen Herausforderungen, heißt es weiter. Johanna Kroke Schwimmerin tritt extreme Challenge an – für ein besonderes Anliegen Badekappe und Schwimmbrille auf, die Boje um den Bauch geschnallt: Nathalie Pohl startet ihre 200-Kilometer-Fluss-Challenge. Die Marburgerin schwimmt für den guten Zweck von Frankfurt nach Köln. Pohl nimmt die nasse Herausforderung aus einem ernsten Grund an. Nach einer Zwischenbilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind in diesem Jahr bis einschließlich Juli mindestens 261 Menschen in deutschen Gewässern ums Leben gekommen – 15 mehr als im Vorjahreszeitraum. Vor allem seit Beginn der Badesaison gab es deutlich mehr tödliche Unfälle: Zwischen Anfang Mai und Ende Juli ertranken allein 189 Menschen. Das waren so viele Badetote wie seit 2019 nicht mehr. „Dieses Jahr gibt es leider so viele Badetote", sagt Pohl. Mit ihrer Challenge will sie daher gemeinsam mit dem Hilfsverein der Deutschen Vermögensberatung auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens aufmerksam machen und Spenden für Schwimmprojekte und die Schwimmausbildung von Kindern sammeln. „Schwimmen hat mein Leben für immer verändert", sagt sie. Diese Erfahrung wolle sie weitergeben. Neben der Distanz könnte auch das Niedrigwasser im Rhein zu einer zusätzlichen Herausforderung für die Schwimmerin werden. Problematisch könnte für die 31-Jährige die Wasserqualität werden. Bei geringerer Wassertiefe bilden sich unter anderem mehr Algen. „Ich hoffe, dass ich da gesund durchkomme", sagt Pohl. Johanna Kroke 55 Hektar Wald in Hessen in Flammen – Feuerwehr kämpft gegen Glutnester Der Großbrand nahe Rodenbach hat auf einer Waldfläche von rund 55 Hektar gewütet. Nachdem das Feuer bereits am Vortag unter Kontrolle gebracht werden konnte, stehe nun für die Feuerwehr die Bekämpfung von Glutnestern an, sagte ein Sprecher des Main-Kinzig-Kreises. Über Nacht seien permanent drei Löschzüge in dem betroffenen Waldgebiet zwischen Ober- und Niederrodenbach vor Ort gewesen. Die Nachlöscharbeiten im Tagesverlauf dürften noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Am Montag waren gleich an mehreren Stellen in dem Waldstück Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Bei den Löscharbeiten war neben mehreren Hubschraubern auch ein Löschflugzeug im Einsatz. Versorger rief wegen Löscharbeiten zum Wassersparen auf Wegen des hohen Wasserbedarfs für den Einsatz hatte am späten Abend der Wasserversorger im Main-Kinzig-Kreis die Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen. Die Wasserreserven würden für die Brandbekämpfung benötigt, hieß es in einer Warnmeldung des Landkreises am Abend. Sie richtete sich an Bewohner von Freigericht, Bruchköbel, Langenselbold und Umland. Mittlerweile laufe zwar wieder mehr Wasser in die Hochbehälter, als abgezapft werde, dennoch werde die Warnung vorläufig aufrechterhalten. Johanna Kroke Toter an See in Biebesheim gefunden An einem See bei Biebesheim wird ein Toter gefunden. Laut Polizei handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen seit Samstag an dem See vermissten Badegast. Im Uferbereich eines Sees nahe Biebesheim im Landkreis Groß-Gerau ist ein Toter gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich um den seit Samstag vermissten 34 Jahre alten Badegast, teilte die Polizei mit. Der Mann war am frühen Abend zuletzt an dem See gesehen worden. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauerten an, mögliche Zeugen würden weiterhin gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Groß-Gerau zu melden. Freunde des Mannes hatten den 34-Jährigen nach einem mutmaßlichen Badegang am späten Samstagnachmittag als vermisst gemeldet. Nach Polizeiangaben waren seine Kleidung und sein Handy am Ufer zurückgeblieben, sodass seine Freunde davon ausgegangen seien, dass der Mann zum Baden in den See gegangen war. Als er nicht zurückkehrte, hatten sie die Rettungskräfte alarmiert. Polizei, Feuerwehr und DLRG hatten mit Tauchern und Booten zu Wasser und an Land nach dem 34-Jährigen gesucht. Weil die Suche zunächst erfolglos geblieben war, wurde sie am Abend eingestellt. IMAGO/5VISION.NEWS Ihr wollt mehr News von RTL.de bei Google finden? So einfach geht’s! Wozu dienen die bevorzugten Quellen bei Google? Ihr scrollt durch die Google-Suche und wollt direkt das sehen, was euch wirklich interessiert? Genau dafür hat Google jetzt eine neue Funktion am Start. Mit den sogenannten „Bevorzugten Quellen“ könnt ihr selbst festlegen, welche Inhalte euch häufiger angezeigt werden. Und genau hier kommt rtl.de ins Spiel. 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Die extreme Hitze fordert ihren Tribut: Mensch und Natur leiden unter der Trockenheit, die Landwirtschaft kämpft, und das Thema Wasserknappheit ist präsenter denn je. Dazu kommen immer wieder heftige lokale Gewitter und Starkregen, die das Bild eines sehr unbeständigen, aber vor allem extrem heißen Sommers abrunden.