RTX 5090 erreicht EOL? Neue Gerüchte zur Chip
Nvidia könnte seine bisherige Spitzengrafikkarte für Spieler vorzeitig aus dem Programm nehmen. Laut einem Bericht von Tom’s Hardware soll der Hersteller die Fertigung der Geforce RTX 5090 zugunsten von Grafikprozessoren für KI-Rechenzentren und professionelle Anwendungen einstellen. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens liegt bislang nicht vor.
GB202-Chips künftig für professionelle GPUs?
Ausgangspunkt der Meldung sind Hinweise aus dem Umfeld der Grafikkartenfertigung, die von Hardware-Leakern auf X verbreitet wurden. Demnach soll Nvidia keine weiteren GB202-Chips mehr für neue Geforce-RTX-5090-Modelle bereitstellen. Auch die für den chinesischen Markt vorgesehenen D-Varianten wären davon betroffen.
Der Schritt könnte wirtschaftliche Gründe haben: Der GB202-Chip bildet die technische Grundlage der RTX 5090 und kommt auch bei professionellen Grafiklösungen zum Einsatz. Nvidia kann solche Beschleuniger für KI-Anwendungen und professionelle Visualisierung zu deutlich höheren Preisen anbieten als Gaming-Grafikkarten. Die RTX Pro 5500 verfügt beispielsweise über 21.760 CUDA-Kerne und 84 GB GDDR7‑Speicher. Die RTX 5090 bietet ebenfalls 21.760 CUDA-Kerne, ist jedoch mit 32 GB Grafikspeicher ausgestattet.
RTX 5080 mit 24 GB als neue Gaming-Spitze?
Den kursierenden Informationen zufolge könnte eine Geforce RTX 5080 mit 24 GB Speicher künftig die leistungsstärkste Gaming-Grafikkarte der Serie bilden. Gleichzeitig soll die bisherige Ausführung mit 16 GB eingestellt werden. Ob Nvidia tatsächlich eine solche Modelländerung plant, ist allerdings offen. Auch ein konkreter Zeitplan für ein mögliches Produktionsende der RTX 5090 wurde nicht bestätigt.
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Ein möglicher Rückgang der Nachlieferungen könnte sich auf die Preise auswirken. Bereits Anfang Oktober berichtete PCGH über eine stark eingeschränkte Verfügbarkeit der RTX 5090 im deutschen Handel. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Preise lieferbarer Modelle deutlich über der ursprünglichen Preisempfehlung von 2.099 Euro. Ob sich die Lage durch einen Produktionsstopp weiter verschärft, wird die Zukunft zeigen müssen.
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