Rückenschmerzen bei ADHS: Ärztin - „Diese Patienten haben Muskeln wie Stahl“
KI-Stimme. Info Migräne, Rückenschmerzen, Reizdarm oder Fibromyalgie: In jedem dritten Haushalt in Europa lebt ein Mensch mit nicht enden wollenden, chronischen Schmerzen. In Deutschland sind es laut der Deutschen Schmerzgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Schmerz- und Palliativmedizin mehr als 23 Millionen Menschen. Für Betroffene bedeutet das eine teils massive Einschränkung im Alltag und eine endlose Flut an Diagnostik, Schmerzmitteln und Therapien. Vieles wird empfohlen, vieles getestet. Eine erhoffte Besserung bleibt häufig dennoch aus. Was dabei bislang nur selten in Betracht gezogen wird: Hinter den Schmerzen kann sich eine unbehandelte ADHS-Symptomatik verbergen. Chronische Schmerzen und ADHS haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun – das eine betrifft den Körper, das andere sitzt im Kopf. Und doch tritt beides auffällig oft gemeinsam auf, sagt die Expertin Dr. Astrid Neuy-Lobkowicz. Die Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie behandelt seit über 30 Jahren Menschen mit ADHS und weiß, womit sie zu kämpfen haben. Hier erklärt sie, warum zwischen ADHS und chronischen Schmerzen ein Zusammenhang besteht und was Betroffenen wirklich hilft. Lesen Sie auch ADHS & chronische Schmerzen: Leben im Dauerstress