DAX -0,12 % 26.169,89 Pkt 09:25:39 MDAX -0,31 % 32.459,11 Pkt 09:25:37 Euro Stoxx 50 +0,49 % 6.508,58 Pkt 09:25:30 Dow Jones +0,49 % 54.349,12 Pkt 23:22:16 S&P 500 -0,17 % 7.723,55 Pkt 22:41:45 Nasdaq -0,83 % 26.363,44 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,93 % 65.683,26 Pkt 08:45:03 Gold +1,76 % 4.320,70 USD 09:30:18 Silber +0,00 % 62,10 USD 09:30:34 Brent +0,24 % 79,64 USD 09:30:11 WTI -0,03 % 75,20 USD 09:30:31 Bitcoin +0,29 % 64.786,20 USD 09:40:35 EUR/USD +0,12 % 1,15460 USD 09:39:57 EUR/GBP +0,06 % 0,85780 GBP 09:40:38 EUR/CHF +0,04 % 0,93340 CHF 09:40:42 EUR/JPY +0,19 % 182,206 JPY 09:40:39

Rückgang im Süden: Preise für Eigentumswohnungen fallen inflationsbereinigt

Wirtschaft

Zu wenige Neubauten und gestiegene Materialkosten lassen die Immobilienpreise zuletzt deutlich steigen - auch für Eigentum. Der Trend schwächt sich für Eigentumswohnungen nun aber zumindest ab, meldet das Kiel Institut für Weltwirtschaft. Der Preisanstieg von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern hat sich einer Auswertung des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zufolge weiter abgeschwächt. Kaufpreise von Wohnungen stiegen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent, wie das Institut mitteilte. Preise von Einfamilienhäusern nahmen um 1,8 Prozent zu. Daten des Statistischen Bundesamts liegen für das zweite Quartal bislang nicht vor. Unter den acht bevölkerungsreichsten Städten legten die Kaufpreise von Eigentumswohnungen am stärksten in Düsseldorf mit 1,2 Prozent zu. In Stuttgart, wo die kriselnde Automobilindustrie wichtiger Arbeitgeber ist, fielen die Preise mit 1,6 Prozent am kräftigsten. Zahlen für Berlin, Hamburg und München lagen dem Forschungsinstitut allerdings bisher nicht vor. "Nominal steigen die Preise zwar weiter, doch der Auftrieb hat sichtbar an Schwung verloren", sagte der Leiter des Projekts Greix, Jonas Zdrzalek. Nach Berücksichtigung der Inflation gingen Preise von Eigentumswohnungen sogar um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurück. Das bedeutet: Verkäufer erzielen zwar höhere Preise, aber können sich davon weniger leisten. Die Wissenschaftler des Kiel Instituts werten üblicherweise vierteljährlich Transaktionsdaten von Gutachterausschüssen aus und erstellen den Index Greix. Dieser enthält Daten aus mehr als 20 größeren Städten und drei Kreisen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln argumentierte Ende April, der Iran-Krieg dämpfe die Immobilienpreise. Das IW verwies auf die infolge des Kriegs gestiegenen Zinsen. Die Erschwinglichkeit von Immobilien sinke damit. Das dämpfe die Nachfrage und begrenze Spielräume für Preissteigerungen.

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