Rumänien schießt erneut Drohnen ab - Herkunft wird untersucht
In allen Fällen seien die Einsätze über unbewohntem Gebiet erfolgt, für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums. Am Samstag sei eine fremde Drohne in Sfantu Gheorghe im Kreis Tulcea abgeschossen worden, am Sonntagmorgen eine weitere nahe der Grenzstadt Sulina im Donaudelta. Woher die Fluggeräte kamen, dazu machten die Behörden bislang keine eindeutigen Angaben. Rumäniens Präsident Nicușor Dan erklärte, einer Untersuchung zufolge handele es sich bei der am Freitag abgeschossenen Drohne um ein Modell des von Iran entwickelten Typs Shahed, »das von der Russischen Föderation in ihrem Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt wird«. Die am Samstag und Sonntag abgeschossenen Drohnen würden noch untersucht. Drohnen auch über Estland und Lettland Rumänien hat eine rund 600 Kilometer lange Grenze zu der von Russland angegriffenen Ukraine. In der Vergangenheit waren mehrere Dutzend russische Drohnen in den rumänischen Luftraum eingedrungen. Um sie abschießen zu können, hatte Bukarest erst im Vorjahr entsprechende gesetzliche Grundlagen geschaffen. Der Abschuss der Drohne am Freitag nahe Padina (Kreis Buzau) war der erste Abschuss, den die rumänische Luftwaffe im eigenen Hoheitsgebiet durchgeführt hat.