Rumänischer Kampfjet zerstört offenbar Seedrohne nahe Gasplattform im Schwarzen Meer
Dieser Ausdruck wurde am 20.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Nahe Grenze zur Ukraine Rumänischer Kampfjet zerstört offenbar Seedrohne nahe Gasplattform im Schwarzen Meer Nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums wurde eine nicht identifizierte Drohne auf dem Meer nahe der Grenze zur Ukraine abgeschossen. Rumäniens Präsident macht Russland verantwortlich. 20.08.2026, 16.03 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Zwei rumänische Kampfflugzeuge vom Typ F-16 sind nach Angaben der Regierung in Bukarest am Donnerstag wegen einer mit Sprengstoff bestückten Seedrohne aufgestiegen. Sie wurde demnach zerstört. Die Drohne sei in unmittelbarer Nähe einer Gasförderplattform im Schwarzen Meer etwa 80 Seemeilen östlich der Stadt Constanța entdeckt worden, teilte Verteidigungsminister Radu-Dinel Miruță auf Facebook mit . Vom Ministerium hieß es, ein Handelsschiff hätte die Drohne zuerst gesichtet, später die Küstenwache weitere Überprüfungen durchgeführt. Zur Sicherheit der Menschen, die auf der Gasplattform arbeiten, sei in Abstimmung mit dem rumänischen Präsidenten entschieden worden, die Drohne zu zerstören. Insgesamt seien zwei F-16-Jets aufgestiegen, das unbemannte Seefahrzeug dann mittels einer Bordkanone eines Kampfflugzeugs zerstört worden. Über die Drohne hat es laut Miruță auch einen Austausch mit der Ukraine gegeben. Die Ukraine habe dabei angegeben, dass die Drohne nicht aus dem eigenen Land stamme. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Rumäniens Präsident Nicușor Dan machte Russland für den Drohnenvorfall verantwortlich. »Ich verurteile die Intensivierung solcher unverantwortlichen Vorfälle seitens der Russischen Föderation aufs Schärfste«, schrieb Dan auf X. Gemeinsam mit den Nato-Verbündeten bleiben wir wachsam, um uns zu verteidigen und derartige Provokationen abzuwehren. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf X von »hybrider Kriegsführung«. »Derzeit findet eine eskalierende Drohkampagne statt, die unsere Bürger verunsichert und darauf abzielt, unsere Union zu spalten.« Bereits mehrere Drohnenvorfälle in Rumänien In den vergangenen Monaten hatte es wiederholt Drohnenvorfälle in osteuropäischen Nato-Ländern gegeben. Rumänien registrierte seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor fast viereinhalb Jahren mehrfach Drohnenüberflüge und auch Abstürze auf seinem Staatsgebiet. Auch Polen und die baltischen Staaten melden regelmäßig ähnliche Vorfälle. Zuletzt hatte außerdem der Fund einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen Besorgnis ausgelöst. Die Plattform »Neptun Alpha« gehört zum Offshore-Förderprojekt »Neptun Deep« im rumänischen Teil des Schwarzen Meeres. Es ist das größte Erdgasprojekt des Landes. Es wird zu gleichen Teilen von Petrom, einer Tochterfirma des österreichischen Energie-Konzerns OMV, und dem rumänischen Staatskonzern Romgaz entwickelt. Der Produktionsstart ist für 2027 geplant und soll Rumänien zum größten Gasproduzenten der EU machen. Der Leipziger Flughafen entging nur knapp einer Katastrophe. Der versuchte Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne zeigt, wie verwundbar Deutschland ist. Lesen Sie hier mehr über die Attacke, hinter der mutmaßlich Russland steckt. fek/kim/dpa/AFP/Reuters