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Rumort es beim FC Bayern in der Chefetage?

Sport

Nach der Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Max Eberl soll es in der Chefetage des FC Bayern rumoren.

Wie "Sport1" unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, will der frühere Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters auch weiter als "kritischer Geist" wirken. Das habe er hinter den Kulissen auch bereits so klargemacht.

Rummenigge hatte zuletzt in der "Abendzeitung" bestätigt, in dem Kontrollgremium nicht für die weitere Zusammenarbeit mit Eberl gestimmt zu haben. Stattdessen enthielt sich der 71-Jährige.

"Für mich war wichtig, dass ich meine Entscheidung unabhängig treffe und mich nicht durch eine vorherige Empfehlung präjudizieren lasse", erklärte Rummenigge seinen Schritt - eine Aussage, die wohl auf Aufsichtsratschef Herbert Hainer sowie auf Uli Hoeneß gemünzt war, die in dem Gremium und auch öffentlich offensiv für eine Verlängerung mit Eberl warben.

Zwar zeigten sich Rummenigge, Hainer und Hoeneß beim Heimspiel gegen Union Berlin vor der Länderspielpause (7:0) gemeinsam auf der VIP-Tribüne der Allianz-Arena. Rummenigges "Abendzeitung"-Interview war zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht veröffentlicht.

FC Bayern: "Kontroverse Diskussionen" wahrscheinlich

Dem Bericht nach seien weitere "kontroverse Diskussionen" zwischen den mächtigen Männern des FC Bayern daher durchaus zu erwarten - zumal sich Rummenigge in dem Interview auch eine inhaltliche Spitze gegen Eberl erlaubte, in dem er den Anteil von Sportdirektor Christoph Freund und Campus-Leiter Jochen Sauer am Gelingen der zurückliegenden Transferperiode explizit hervorhob.

Die Verlängerung mit Eberl hatte der FC Bayern Ende August beschlossen und kommuniziert. Genauso wie CEO Jan-Christian Dreesen ist der 53-Jährige nun bis 2029 an die Münchner gebunden.

"Kontinuität sorgt für Orientierung, Stabilität verschafft Stärke", begründete Hainer die Entscheidung.

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