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Russen-Drohnen! Trumps Gesandte haben Angst vor Kiew-Reise

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Washington/Kiew – Erst Moskau, dann Kiew – das war, Berichten zufolge, der Plan von Trumps Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner. Doch ausgerechnet der geplante Besuch in der ukrainischen Hauptstadt sorgt offenbar für Nervosität! Eigentlich wollten die US-Verhandler am 5. und 6. September nach Russland und anschließend in die Ukraine reisen. Doch nun steht die Kiew-Reise offenbar auf der Kippe!

Eine mit den Plänen vertraute Person sagte dem „Kyiv Independent“, Witkoff habe „angefangen, Angst zu bekommen“. Denn: Russland soll Druck machen! „Die Russen wollen nicht, dass sie hierher nach Kiew kommen, und Witkoff nimmt stets Rücksicht auf die russische Stimmung“, sagte die Quelle. Den Trump-Gesandten werde demnach gesagt, die Reise nach Kiew sei zu gefährlich. Das ist bemerkenswert, denn als CIA-Chef John Ratcliffe am 25. August Russland besuchte, baten die USA die Ukraine laut Axios, Moskau während seines Aufenthalts nicht anzugreifen. Auch für den bevorstehenden Besuch von Witkoff und Kushner werde Washington Kiew um einen Stopp der Angriffe auf Moskau bitten, erklärte Kremlsprecher Peskow. Eine entsprechende russische Zusage für den Besuch der US-Verhandler in Kiew gab er dagegen nicht.

Selenskyj wartet auf Trumps Gesandte

Noch am Donnerstag hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, Witkoff und Kushner hätten bestätigt, dass sie die Ukraine besuchen könnten. „Wir sind bereit, sie in der Ukraine zu treffen“, sagte Selenskyj. Für Witkoff und Kushner wäre es der erste Besuch in der Ukraine. Nach Moskau reisten die beiden dagegen bereits mehrfach zu Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin .

Ein für den Unabhängigkeitstag der Ukraine geplanter Besuch von Witkoff und Kushner wurde bereits damals wegen verstärkter russischer Raketen- und Drohnenangriffe „leicht verschoben, nicht abgesagt“. Jetzt wackelt die Reise erneut. Eine Person aus dem Umfeld der Trump-Regierung bestätigte dem „Kyiv Independent“ die aktuellen Pläne, räumte aber ein, der Besuch „könnte noch abgesagt werden“.

Und die Angst kommt nicht von ungefähr! Mehrmals am Tag ist Kiew unter russischem Beschuss. Auch am Freitagmorgen schlug Russland wieder zu: In Browary östlich der Hauptstadt brannte nach einem Drohnenangriff ein Industriegelände. Allein in der Nacht zum Freitag setzte Russland nach ukrainischen Angaben landesweit 121 Angriffsdrohnen und eine Kh-31P-Luft-Boden-Rakete ein.

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