Russische Drohnen greifen deutsches Frachtschiff "EMIL" an
Eine russische Drohnenattacke soll am Mittwoch das deutsche Frachtschiff "EMIL" angegriffen haben, wie die Bild-Zeitung berichtet. Dabei soll der Frachter mehrfach von Drohnen getroffen worden sein. Anschließend sei ein Feuer ausgebrochen, zudem seien mehrere technische Systeme ausgefallen. Das Schiff soll manövrierunfähig gewesen sein. Während die Crewmitglieder in Sicherheit gebracht wurden, soll der Frachter erneut angegriffen worden sein. An Bord sollen sich elf Personen befunden haben, darunter keine Deutschen. Verletzte soll es keine gegeben haben. Getroffen worden sein soll die "EMIL" im Schwarzen Meer, etwa 21 Seemeilen von der ukrainischen Hafenstadt Odessa entfernt. Das Schiff fährt derzeit unter der Flagge Liberias. Es gehört der deutschen Reederei Johann M. K. Blumenthal GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg-Altona. Das russische Verteidigungsministerium hat die Angriffe auf seinem Telegram-Account bestätigt. Demnach wurden gestern Abend mit Angriffsdrohnen im Schwarzen Meer, südlich und östlich von Odessa, zwei Frachtschiffe getroffen, die nach russischen Angaben militärische Güter transportierten. Bei dem zweiten Schiff soll es sich um den Getreidefrachter "Mera Queen" handeln, der unter der Flagge von Guinea-Bissau fährt, wie die Bild berichtet. Ein Crewmitglied soll bei dem Angriff getötet worden sein. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.