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Russland: „Eskalation schreitet voran“ - Polen warnt Nato

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Polens Regierungschef Donald Tusk hat davor gewarnt, dass Russland den Krieg in der Ukraine ausweiten und die Nato provozieren könnte. „Wie ich bereits gewarnt habe, schreitet die Eskalation vonseiten Russlands voran“, schrieb Tusk auf der Online-Plattform X nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte.

Die nächsten sechs Monate würden entscheidend sein. „Wir dürfen Provokationen Russlands gegenüber einem der Nato-Mitglieder nicht ausschließen.“

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Am Mittwoch hatte eine Visite von CIA-Chef John Ratcliffe nach Moskau weltweit Spekulationen ausgelöst. In US-Medien hieß es, dass Ratcliffe Russland vor einer Attacke auf einen der Nato-Staaten gewarnt haben soll. Angesprochen auf die Berichte, dementierte der Kreml und wies mit dem Finger auf den Westen.

Polen ist einer der wichtigsten politischen und militärischen Unterstützer der von Russland angegriffenen Ukraine. Das Land fühlt sich auch selbst von Moskau bedroht und rüstet massiv auf.

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Am Freitag hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Moskau mit einer Intensivierung der Drohnenschläge im russischen Hinterland gedroht. „Die Aufgabe lautet: täglich 1000 Drohnen für Langstreckenangriffe gegen Russland. Derzeit führen wir durchschnittlich über 300 solcher Langstreckenangriffe aus – das muss mehr werden“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Die Ukraine müsse den Einsatz von Waffen zur Abwehr russischer Angriffe maximieren, betonte er.

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Mit den Angriffen etwa auf Ölraffinerien, Logistikzentren und militärische Ziele hat Kiew die Kosten für Moskaus Krieg in die Höhe getrieben. Kremlchef Putin hatte wirtschaftliche Schäden zwar eingeräumt, sie aber als nicht kritisch heruntergespielt. Putin wiederum drohte der Ukraine mit Attacken, die weitaus mehr Zerstörungen anrichteten als umgekehrt.

dpa/jm

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