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Russland meldet Schäden: Ukrainische Drohnen attackieren Ostseehafen Ust-Luga

Technologie

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat am Dienstag den russischen Ostseehafen Ust-Luga in der Region Leningrad getroffen. Nach Angaben der örtlichen Behörden brach auf dem Hafengelände ein Feuer aus. Es wurden Schäden gemeldet.

Laut der „Moscow Times“ fing die russische Luftabwehr während des vierstündigen Angriffs 52 Drohnen ab. Im Bereich des Hafens wurden Schäden und ein Brand gemeldet. Das Feuer war nach Behördenangaben gelöscht, Verletzte gab es nicht.

Ust-Luga liegt westlich von St. Petersburg und gehört zu den größten Häfen Russlands. Über das Terminal werden große Mengen Rohöl und Erdölprodukte verschifft. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters werden dort täglich rund 700.000 Barrel Rohöl abgefertigt. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 32,8 Millionen Tonnen raffinierte Erdölprodukte über den Hafen ausgeführt.

Wiederholtes Ziel ukrainischer Angriffe

Der Angriff vom Dienstag ist nicht der erste auf Ust-Luga. Bereits am 14. August wurde das Hafengelände nach ukrainischen Drohnenangriffen beschädigt. Der ukrainische Generalstab bestätigte damals Schäden an zwei Verarbeitungsanlagen und einen Brand.

Auch im März und April hatte das ukrainische Militär den Hafen mit weitreichenden Drohnen angegriffen. Kiew richtet seine Angriffe seit Monaten verstärkt gegen die russische Ölindustrie. Getroffen wurden nach ukrainischen Angaben unter anderem Lagerstätten und Anlagen zur Verarbeitung und Weiterleitung von Erdöl.

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Die Angriffe sollen die Versorgungslage auf dem russischen Kraftstoffmarkt zusätzlich belasten. In Russland kam es zuletzt zu Ausfuhrbeschränkungen, steigenden Preisen und Einschränkungen beim Verkauf von Treibstoff.

Angriffe auf weitere Regionen

Der Angriff auf Ust-Luga war Teil einer Welle von Drohnenangriffen auf russisches Gebiet. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden zwischen Montagabend und Dienstagmorgen insgesamt 516 ukrainische Drohnen über Russland und der von Russland annektierten Krim abgefangen.

Auch die Regionen Samara und Belgorod sowie der Raum Moskau waren betroffen. In Jekaterinburg wurden geplante Schulveranstaltungen zum Beginn des neuen Schuljahres nach einem Drohnenangriff abgesagt.

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