Russland: Putins Beamte warnen Angehörige vor neuer Mobilmachung
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Moskau – Die Angst vor einer neuen Mobilmachung erreicht offenbar Putins Machtapparat! Kreml-Beamte und Mitarbeiter russischer Einberufungsämter sollen ihre Angehörigen auffordern, Russland zu verlassen. Gleichzeitig suchen sie nach Möglichkeiten, ausländische Bankkonten zu eröffnen und Vermögenswerte ins Ausland zu transferieren.
Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf Dokumente, die der Nachrichtenagentur vorliegen. Demnach könnten bis Ende 2026 bis zu 300.000 weitere Menschen in die russische Armee eingezogen werden. Auch ein nicht namentlich genannter europäischer Sicherheitsbeamter sprach gegenüber Bloomberg von entsprechenden Plänen.
Vom Schreibtisch an die Front?
Gleichzeitig will Putin laut Bloomberg die Anzahl der regionalen Beamten um 15 Prozent reduzieren. Deshalb wächst unter ihnen die Sorge, nach einer Entlassung selbst an die Front geschickt zu werden. Der Kreml bestreitet weiterhin Vorbereitungen für eine neue Mobilmachung. Doch während Moskau öffentlich abwiegelt, sollen sich Beamte laut Bloomberg bereits um ihre Familien und ihr Vermögen kümmern.
Putin gehen die Soldaten aus