DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,63 % 3.884,90 USD 21:59:59 Silber -5,86 % 49,14 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin -0,13 % 77.103,51 USD 05:31:29 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Russland räumt Tod von Labormitarbeiterin ein - weist aber Pestverdacht zurück

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 10.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht

WHO-Angaben Russland räumt Tod von Labormitarbeiterin ein – weist aber Pestverdacht zurück

Erst dementiert der Kreml die Berichte über den Todesfall einer Laborangestellten in einer Pestforschungseinrichtung. Jetzt bestätigt Russland den Fall. Um eine Pestinfektion soll es sich aber nicht gehandelt haben.

10.10.2026, 19.25 Uhr

War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!

Nach dem Tod einer Mitarbeiterin eines Pestforschungsinstituts in ​Sibirien hat Russland nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das ‌Vorliegen einer Pestinfektion verneint. Die zuständige russische Gesundheitsbehörde habe den Todesfall zwar bestätigt, der WHO jedoch mitgeteilt, dass kein Pestfall ​registriert worden sei, teilte die Uno-Organisation ⁠mit.

Die ⁠WHO war nach eigenen Angaben am 2. Oktober durch Medienberichte auf den Vorfall ‌am Forschungsinstitut für Pestbekämpfung im ​sibirischen ‌Irkutsk aufmerksam geworden. Den Berichten zufolge war die Mitarbeiterin am 29. September wegen einer schweren Lungenentzündung ins ‌Krankenhaus gebracht worden und später gestorben. Dabei sei Lungenpest als Todesursache vermutet worden. ‌Der Vorfall ​hatte ‌zur Quarantäne von rund ‌200 Menschen geführt ​und in den sozialen Medien Sorgen vor einem Pestausbruch ​ausgelöst.

Nachdem der Fall bekannt geworden war, verlangte die WHO am Donnerstag von Russland Informationen über eine mögliche Pestinfektion. Kremlsprecher Dmitrij Peskow bezeichnete die entsprechenden Medienberichte in einem Pressebriefing zunächst als »Falschinformationen«.

Lesen Sie hier was über den Pestverdacht in Russland bekannt ist – und was nicht.

msh/Reuters

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren