Russland: Sechs Tote bei Absturz von Langstreckenbomber
Laut Tass, die sich auf das russische Verteidigungsministerium bezieht, ist die Maschine bei einem Trainingsflug über unbewohntem Gebiet abgestürzt. Sie sei nicht bewaffnet gewesen. Ein Ermittlerteam sei zum Absturzort geschickt worden, um die Umstände des Unglücks zu klären. Die Hintergründe sind unklar.
Die Tu-95 ist ein großer, in der Sowjetunion entwickelter Bomber, der Atomwaffen transportieren kann. Russland setzt Flugzeuge dieses Typs häufig bei Militärübungen ein.
Mit der Operation »Spinnennetz« gelang der Ukraine damals wohl einer der spektakulärsten Militärschläge der vergangenen Jahre. Sie trafen gleich vier strategisch wichtige Luftwaffenstützpunkte und schalteten damit nicht nur eine Reihe von Langstreckenbombern aus, mit denen Russland regelmäßig Zivilisten terrorisiert – sondern dezimierten damit auch Moskaus Nukleararsenal (lesen Sie hier mehr. )