DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Russland setzt zum ersten Mal seinen Tarnkappenjäger Su-57 ein, um ukrainische Drohnen abzufangen, und es ist ein Reinfall

Technologie

Die russischen Streitkräfte haben beim ukrainischen Drohnenangriff auf die Ölraffinerie in Omsk auch ihren modernsten Kampfjet eingesetzt. Getroffen wurde die Anlage trotzdem. Darüber berichtete zunächst das ukrainische Militärportal „Militarnyi“. Demnach wurde eine Su-57 während des Angriffs über Omsk gesichtet. Unklar ist bislang, ob die Maschine überhaupt eine Drohne abschoss oder erst im Luftraum erschien, als der Angriff auf die Raffinerie bereits lief. Ukraine fliegt Drohnenangriff auf Omsk-Raffinerie Der Angriff ereignete sich am 6. Juli. Neben der Su-57 stieg laut dem Bericht auch ein russisches Frühwarn- und Führungsflugzeug vom Typ A-50U auf. Trotz dieses Einsatzes trafen ukrainische Drohnen die Raffinerie Gazpromneft-ONPZ in Omsk. Die Stadt liegt rund 2500 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Die Bewaffnung der Su-57 war ungewöhnlich. Laut „Militarnyi“ hing unter einem Triebwerk ein 101KS-N-Behälter. Dieses externe elektro-optische System kann Ziele mit Sensoren erfassen und anvisieren. Außerdem waren an äußeren Aufhängungen R-74-Kurzstreckenraketen zu sehen. Mit dieser Ausrüstung sollte die Su-57 offenbar Jagd auf Drohnen machen. Neue Rolle für die Su-57 im Ukraine-Krieg Wie „Defense Express“ berichtet, ist damit erstmals bestätigt, dass Russland die Su-57 gegen ukrainische Langstreckendrohnen einsetzt. Russische Medien hatten einen solchen Einsatz schon Mitte Mai behauptet. Ein Beleg dafür fehlte damals. ANZEIGE ANZEIGE Kurz vor dem Angriff war bereits ein Foto einer Su-57 in einer solchen Abwehrkonfiguration im Netz aufgetaucht. Zu sehen waren vier Kurzstreckenraketen vom Typ R-73 oder R-74. Laut „Defense Express“ spricht das für einen Einsatz gegen kleine Ziele in der Luft. Normalerweise kann die Su-57 auch Raketen mit größerer Reichweite einsetzen, darunter die R-77 und die R-37M. Die Su-57 ist eigentlich so gebaut, dass ihre Waffen im Rumpf verschwinden. Diese innenliegenden Waffenschächte sollen verhindern, dass Raketen und Bomben außen sichtbar sind und das Flugzeug auf dem Radar leichter erkannt wird. Über Omsk hing die Bewaffnung dagegen außen am Flugzeug. Laut „Defense Express“ hatte in diesem Fall nicht Tarnung Vorrang, sondern die schnelle Bekämpfung von Drohnen. Russland hat etwa 20 moderne Su-57 Nach Schätzung von „Defense Express“ verfügt Russland über etwa 20 Su-57. Die Maschinen werden meist nicht für besonders riskante Einsätze genutzt, sondern aus sicherer Entfernung zum Abschuss von Luft-Luft-Raketen oder Marschflugkörpern. In der Nacht zum 25. April wurden nach diesen Angaben bereits zwei Su-57 auf dem Flugplatz Schagol angegriffen, rund 1700 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

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