DAX +0,64 % 25.867,72 Pkt 14:04:20 MDAX +0,11 % 30.457,75 Pkt 14:04:20 Euro Stoxx 50 -0,92 % 6.150,22 Pkt 14:04:15 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -2,00 % 3.950,90 USD 14:09:19 Silber -4,53 % 49,83 USD 14:09:19 Brent -1,77 % 112,85 USD 14:09:19 WTI +1,73 % 103,76 USD 14:09:21 Bitcoin -0,82 % 77.134,99 USD 14:19:07 EUR/USD +0,11 % 1,11680 USD 14:18:42 EUR/GBP -0,42 % 0,83340 GBP 14:19:21 EUR/CHF -0,45 % 0,91940 CHF 14:19:20 EUR/JPY -0,26 % 175,610 JPY 14:19:20

Russland: Wladimir Putin stellt Nestlé unter Zwangsverwaltung

Wirtschaft

Russlands Machthaber Wladimir Putin hat die ‌russischen Vermögenswerte des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé und des französischen Einzelhändlers Auchan ​per Dekret unter temporäre Zwangsverwerwaltung gestellt.

Die russischen Vermögenswerte der beiden Konzerne seien an ‌die russische L.E.V. ​Management ‌zur vorübergehenden Verwaltung übertragen worden, heißt es in dem am ‌Donnerstag veröffentlichten Erlass. Die Konzerne bleiben damit formell zwar Eigentümer, können aber nicht mehr über ihre Beteiligungen bestimmen.

Ob die Maßnahme tatsächlich nur temporär ist, wird sich zeigen: Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine stellte Moskau immer wieder Tochterunternehmen internationaler Konzerne unter Zwangsverwaltung, betroffen waren unter anderem Carlsberg und Danone. Beide Unternehmen wurden in der Folge aus dem russischen Markt gedrängt.

Anders als andere multinationale Konzerne war Nestlé nach Beginn der Invasion des Nachbarlandes in Russland geblieben – allerdings eigenen Angaben zufolge mit einem stark reduzierten Portfolio an Produkten, das sich vor allem auf Grundnahrungsmittel fokussieren sollte.

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