Russland zerstört Lager von deutscher Firma Liqui Molly
Angriffswelle auf die Ukraine Russische Raketen treffen Lager von deutscher Firma Von t-online, wan 05.08.2026 - 23:34 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Im russischen Raketenhagel wird auch das Lager einer deutschen Firma in der Ukraine getroffen. Liqui Moly spricht von "Tonnen vernichteter Produkte". Russische Raketen haben in der Nacht zum Mittwoch das zentrale Lager von Liqui Moly Ukraine im Großraum Kiew bei einem Angriff zerstört. Liqui Moly ist ein deutsches Unternehmen aus Ulm, dessen Schmierstoffe, technische Flüssigkeiten und Additive ausschließlich in Deutschland produziert und in über 150 Ländern vertrieben werden. "Liebe Kunden! Heute Abend wurde unser zentrales Produktlager in der Ukraine infolge eines feindlichen Angriffs durch einen Brand zerstört", hieß es in der offiziellen Erklärung des Unternehmens. Die Leitung der ukrainischen Filiale erklärt, der Angriff habe zwar Tonnen von Produkten vernichtet, alle Mitarbeiter seien aber unverletzt geblieben. Krieg gegen die Ukraine: Alle aktuellen Meldungen Krieg in der Ukraine: Putin befiehlt Zangenangriff Auf der Webseite des Unternehmens werden Kunden darauf hingewiesen, dass derzeit keine Bestellungen durchgeführt werden können. Das Unternehmen sagte aber, man habe bereits damit begonnen, bestehende Bestellungen abzuarbeiten und Produkte auszuliefern. In den vergangenen Tagen hat es massive russische Raketenangriffe auf die Ukraine gegeben. Dabei wurden neben dem Lager von Liqui Moly auch Gebäude der Baumarktkette Epicentr K, des Onlinehändlers Rozetka und des Lebensmittelhändlers Fozzy Group getroffen. Die Ukraine hatte in den vergangenen Wochen mehrere Lager des russischen Onlinehändlers Wildberries angegriffen. Bei den jüngsten Angriffen am Dienstag und Mittwoch auf Kiew wurden von der ukrainischen Regierung mindestens 17 zivile Opfer gemeldet. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte anschließend, der Mangel an Raketenabwehrsystemen habe erneut Menschenleben gekostet und forderte mehr Engagement der westlichen Verbündeten.