Russlands Elite flüchtet mit Milliarden in Krypto
Mehrere der reichsten Russen haben in den vergangenen Monaten zusätzliche Milliardenbeträge außer Landes gebracht. Auslöser sind wachsende Sorgen über die russische Wirtschaft, den Staatshaushalt und mögliche Zugriffe des Staates auf private Vermögen. Einem Bericht von „Bloomberg“ zufolge weichen Teile der Elite auf Kryptowährungen, Gold, Auslandsimmobilien und private Fonds aus, vor allem in der Golfregion. Wohlhabende Russen haben Sorge um ihr Vermögen Wie „Bloomberg“ unter Berufung auf sechs wohlhabende Russen und weitere mit den Vorgängen vertraute Personen berichtet, haben sich die Ängste seit 2024 deutlich verstärkt. Demnach fürchten Mitglieder der Elite, dass der Staat Vermögen beschlagnahmen oder ihren wirtschaftlichen Spielraum weiter einschränken könnte. Zusätzlich habe sich die wirtschaftliche Abkühlung seit 2025 negativ auf Gewinne und Anlagemöglichkeiten im Inland ausgewirkt. Das Wichtigste in Kürze Kapitalabflüsse sollen inzwischen im zweistelligen Milliardenbereich liegen Anleger setzen verstärkt auf Krypto, Gold und Auslandsimmobilien Ziele sind unter anderem die Türkei, Saudi-Arabien und Zypern Sorgen um russische Banken nahmen seit dem vergangenen Sommer zu Nach Angaben von „Bloomberg“ haben hochrangige Vermögende zuletzt vermehrt in Dubai, der Türkei, Monaco und teils auch in Afrika investiert. Hintergrund sind auch prominente Vermögensabschöpfungen: Russische Staatsanwälte holten nach offiziellen Angaben im vergangenen Jahr Vermögenswerte im Wert von mehr als vier Billionen Rubel an den Staat zurück.