Rüstung: Diese neuen Waffen sollen Russland in die Knie zwingen
Kielce. „Meeting room“ steht an der grauen Tür hinter dem Messestand. „Das ist unser Secret Room“, sagt Wladislaw Belbas, CEO der ukrainischen Rüstungsfirma Ukrainian Armor. Drinnen zeigt er dem Handelsblatt mehrere Prototypen, die sich in der finalen Phase vor der Markteinführung befinden.
Konkrete Beschreibungen sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Es handelt sich jedoch um Produkte, die die Verteidigungsfähigkeit des Landes entscheidend verbessern könnten.
In Zusammenarbeit mit dem europäischen Hersteller MBDA entwickelt Ukrainian Armor neue Waffen zur Flugabwehr und für „deep strikes“ – Angriffe auf strategische Ziele im russischen Hinterland. Auf der Rüstungsmesse MSPO im polnischen Kielce wurden die Modelle diese Woche ausgewählten Personen erstmals vorgestellt. Läuft alles nach Plan, sollen sie bis Jahresende einsatzbereit sein.
„Das Hauptproblem in der Ukraine ist, dass die Trefferquote unserer Deep-Strike-Waffen zu gering ist“, sagt Belbas. „Wenn Sie hundert Drohnen losschicken und nur fünf das Ziel treffen, ist das eine ziemliche Verschwendung. Die Ukraine muss ihre Trefferquote erhöhen.“