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Rüstung: Jagdbomberdrohne erst 2035? Rheinmetall warnt vor Verzögerung

Wirtschaft

Berlin, Düsseldorf. Eigentlich hätte es ein ganz sicheres Geschäft für Rheinmetall werden sollen. Die Bundeswehr hatte geplant, sogenannte Deep-Strike-Drohnen zu beschaffen. Mit ihnen sollte Deutschland befähigt werden, weitreichende Angriffe in einer Entfernung von bis zu 1800 Kilometern durchzuführen.

Ein kleines Kontingent von etwa zwölf dieser „Jagdbomberdrohnen“, wie sie die Luftwaffe bezeichnet, wollte die Bundeswehr beschaffen und noch vor Ende des Jahrzehnts in den Dienst nehmen. Für genau diesen Erstauftrag hatte sich Rheinmetall in Stellung gebracht – und droht nun leer auszugehen.

Denn zwischen dem Beschaffungsamt und dem Verteidigungsministerium soll es zu Unstimmigkeiten gekommen sein. Darüber hatte zuletzt unter anderem „Politico“ berichtet.

Die Erstbeschaffung von marktverfügbaren Drohnen könnte nun ersatzlos gestrichen werden, heißt es. Stattdessen solle ein offener Wettbewerb ausgetragen werden, bei dem Angebote von Rheinmetall, Airbus und Helsing verglichen werden.

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